Cooking off the Road

Reisekochbuch - Für Offroader, Camper, Abenteurer

[Werbung] Das vorgestellte Buch wurde kostenlos vom Pietsch Verlag (Paul-Pietsch-Verlage) zur Verfügung gestellt

Cooking off the Road ; ISBN: 978-3-613-50906-1
Cooking off the Road ; ISBN: 978-3-613-50906-1

Titel: Cooking off the Road : Reisekochbuch - Für Offroader, Camper, Abenteurer : Equipment, Rezepte, Vorräte  
Autor: Michael Scheler
192 Seiten
Pietsch Verlag
Das Buch ist 2020 erschienen und kostet 19,95 €
ISBN: 978-3-613-50906-1

 

Wer sich gerne mal den Inhalt des Buches anschauen möchte, um zu erfahren ob das Buch interessant ist, der kann auf der Seite vom  Pietsch Verlag (Paul-Pietsch-Verlage)  eine Leseprobe anschauen. Die zugänglichen Seiten geben einen ersten Eindruck und zeigen den Aufbau des Buches. 

Unterwegs Kochen ist etwas ganz Besonderes und gehört zum Alltag für Camper und alle anderen, die gerne durch die Welt reisen, oder auch für alle die mal am Wochenende raus in die Natur fahren. Neben einer Gewissen Ausstattung, braucht man dann auch ein paar Ideen für Rezepte und da kommt dieses Buch ins Spiel. Ein paar Anregungen zur Ausrüstung leiten das Buch ein und es folgen leckere Rezepte. Mit dem Buch kann man sich dann Anregungen raussuchen und z.B. anhand dessen sein Proviant und die Einkaufslisten planen. 



Das Buch ist ein Kochbuch, also eine Sammlung an Rezeptideen und präsentiert diese ansprechend auf 190 Seiten. Im Buch finden sich 10 Kapitel, aufgeteilt in Lebensmittel im Reisemobil, Kochen unterwegs Grundlagen, Rezepte vegetarisch (S. 35-68), Rezepte mit Fleisch (S. 71-142), Fisch & Meeresfrüchte (S. 145-150), Suppen & Eintöpfe (S. 153-158), Brot & Kuchen backen (S. 161-166), Salate & Dressings (S. 169-176), Quark, Dips & Grillsaucen (S. 179-185), Nachtisch & Süßes (S. 187-189). 

 

Die Rezepte sind im Buch jeweils immer auf zwei Seiten, wobei mindestens eine Seite ein größeres Bild, oder vollständig ein Bild zeigt. Zur Veranschaulichung wirkt das wunderbar. Es ist je Rezept eine Zutatenliste angeben und darunter folgen kurze Anleitungen, sowie ggf. Tipps oder Varianten. Manch eine Seite wird noch mit einer kleinen Einleitung abgerundet.    

 

Bei den Speisen ist eine gute Abwechslung gegeben und es wirkt ansprechend. Es wirkt positiv, allerdings kann ich nicht einschätzen, ob es eher bekanntes oder neues ist, wenn man es mit anderen Kochbüchern vergleichen würde. Ich habe zwar Kochbücher, aber ich koche nicht ganz so viel. So vom Durchschauen der Rezepte, kommen mir manche Rezepte grundsätzlich bekannt vor, aber einige auch nicht, daher würde ich zumindest von einer guten Ergänzung ausgehen, wenn nicht sogar zu einem guten Kochbuch für die Küche.  

Was heiß hier eigentlich Reisekochbuch? Auf dem Cover sieht man nun eine Landschaft, die nach Düne oder Wüst aussieht und auf der Innenseite dann Wasser vom Meer, aber im Inneren sieht man die viel aufschlussreichen Bilder mit z.B. Esstischen neben dem Wohnmobil oder Campingfahrzeug. Es ist ein Reisekochbuch, aber nicht so, dass es z.B. Regionen durchgeht und regionale Rezepte aufführt, sondern eine Sammlung von Rezepten, die Unterwegs gekocht und gegessen wurden. Manch ein Rezept hat natürlich regionale Einflüsse, aber es ist nicht speziell auf eine Reiserute abgestimmt. Es scheint so weit einfach eine nette Zusammenstellung zu sein, die mit den Jahren gesammelt wurde. 

 

Zusammengestellt und gekocht wurden die Gerichte überwiegend vom Autor und seiner Frau, die sich u.a. beim Reisen gut verpflegt haben. Der Autor erwähnt am Anfang allerdings, dass er viel nach Gefühl kocht und einfach ausprobiert, wann etwas fertig ist. Basierend darauf, gibt es zwar eine Zutatenliste je Rezept, aber keine Zeitangeben usw. Das ist kein Problem, aber man muss zumindest etwas Ahnung haben oder einfach ausprobieren. Die Anleitungen zur Zubereitung sind gut, aber auf den ersten Blick auch nicht übermäßig ausführlich, was aber bei vielen Kochbüchern der Fall ist. Sollte kein Problem sein.


Am Anfang des Buchs geht es kurz um die Planung und den Bezug von frischen Lebensmitteln, sowie um haltbare und verderbliche Lebensmittel. Es gibt eine nette Übersicht, was gekühlt werden muss und was nicht, wobei das eher fast selbsterklärend ist. So ist dies auch nur ganz kurz erwähnt. Es geht kurz um Trinkwasser, einen Wasserfilter und einen ganz kurzen Hinweis zum Grenzverkehr. Weiter geht es mit Grundlagen beim Kochen und Kochutensilien. Beispiel für Behälter und Küchenbesteck, Geschirr und Werkzeuge werden gezeigt. Prinzipiell hat man eine Besteckschublade aus der Küche mit, nur für 1-2 Personen reduziert. Auch Geschirr und Aufbewahrung wird kurz angesprochen. Im Anschluss geht es mit den Rezepten los und die sind abwechslungsreich. Es startet mit einer Art Omelett “Frittata Mariano”, geht an Gemüsepfanne, Suppen, Eintöpfen und Fleischgerichte vorbei, hat aber auch z.B. einen einfachen Toast in Ei gebraten dabei. Toast in Ei braten als Rezept ist fast schon wieder albern, aber man denkt vielleicht erst durch das Rezept daran. Nudelgerichte, Salat und Salatdressing sind auch mit dabei. Zum Backen ist auch was dabei, wie z.B. ein Kretischer Orangenkuchen, der sehr interessant klingt und ein Dinkel-Roggen-Vollkornbrot im Campingofen, der ebenfalls interessant aussieht. Ein paar Dips und 2 Süßspeisen runden das Buch ab. Den Kuchen muss man vermutlich aber auch zur Süßspeise zählen. In der Gesamtheit ist aber eigentlich alles herzhaft im Buch. Man braucht für die Rezepte durchaus eine gute Auswahl an Zutaten, daher ist es auch ein Buch, für organisierte Camper oder für alle die einen Zugang zu Einkaufsmöglichkeiten haben, wenn sie unterwegs sind. Es ist ein richtiges Kochbuch und nicht etwa nur minimalistisch für den Outdoorbereich. Entsprechend lassen sich die Rezepte auch problemlos im Alltag und der heimischen Küche zubereiten. 

 

So von der Art her, ist es ein Buch was man gut in der Küche vom Wohnmobil oder der Küche im Expeditionsfahrzeug unterbringen kann. So kann man z.B. am Zielort sein Abendendessen aus dem Buch raussuchen und zum nächsten Markt gehen und Zutaten holen. Es ist weitestgehend ein normales Kochbuch, wobei die meisten Rezepte in einem Topf, einer Pfanne oder ähnlichem zubereitet werden. Die Rezepte sind abwechslungsreich und nicht zu aufwendig, leicht zu verändern und werden damit nicht so schnell langweilig. Für ein Reisekochbuch hat es allerdings auch einen gewissen Anspruch an die Zutaten und für beispielsweise Fleisch, Sahne, Ei und andere Dinge, braucht man schon einen Kühlschrank oder örtliche Einkaufsgelegenheiten. Damit ist man bei der Reise auf ein Fahrzeug mit entsprechender Einrichtung oder zumindest auf Einkaufsmöglichkeiten angewiesen.  

Fazit:

Das Buch ist etwas anders als ich es erwartet hatte, aber ein gutes Kochbuch, mit interessanten Ideen. Ursprünglich hatte ich gedacht, es geht eine Reiseroute durch und bringt regionale Rezepte mit, die man schon kennt, aber es ist ein Buch mit leichten Reiseeinflüssen und einer netten Zusammenstellung von ausprobierten und damit für Wohnmobile und Camper geeigneten Rezepten, die man einfach variieren und kombinieren kann. Die Einleitung zur Ausrüstung gibt den passenden Einstieg und die Rezepte machen Lust aufs Kochen unterwegs. Ein nettes Kochbuch. Aktuell bin ich schon auf den Kretischen Orangenkuchen gespannt.



Einfach draußen kochen mit dem Hobo

Das Bushcraft Essentials-Kochbuch : Kochen, Braten, Grillen, Backen

[Werbung] Das vorgestellte Buch wurde kostenlos vom Pietsch Verlag (Paul-Pietsch-Verlage) zur Verfügung gestellt

Einfach draußen kochen mit dem Hobo - Das Bushcraft Essentials-Kochbuch - Kochen, Braten, Grillen, Backen ; ISBN: 978-3-613-50851-4
Einfach draußen kochen mit dem Hobo - Das Bushcraft Essentials-Kochbuch - Kochen, Braten, Grillen, Backen ; ISBN: 978-3-613-50851-4

Titel: Einfach draußen kochen mit dem Hobo : Das Bushcraft Essentials-Kochbuch
Autor: Johannes Vogel
207 Seiten
Pietsch Verlag
Das Buch ist 2017 erschienen und kostet 19,95 €
ISBN: 978-3-613-50851-4

 

Wer sich gerne mal den Inhalt des Buches anschauen möchte, um zu erfahren ob das Buch interessant ist, der kann auf der Seite vom  Pietsch Verlag (Paul-Pietsch-Verlage)  eine Leseprobe anschauen. Die zugänglichen Seiten geben einen ersten Eindruck und zeigen den Aufbau des Buches. 

Beschäftigt man sich mit dem Outdoorbereich, trifft man immer wieder auf die Kocher, aber was ist eine Hobo Kocher? Der Hobo ist im Prinzip eine zusammengesteckte Feuerstelle aus Blechelemente. Das Ganze ist kompakt, leicht und transportabel. Durch die Form hat man eine geschützte Feuerstelle mit Kamineffekt und kann verschieden Materialen verheizten. Eine recht kontrollierbare Wärmequelle zum Kochen und vom Grundprinzip seit ewigen Zeiten in Verwendung. Im Buch sieht man den Hobokocher von der marke Bushcraft Essentials.  



Das Buch hat schon etwas Gewicht und mit 207 Seiten ist es auch nicht gerade klein, auch wenn es so aussieht. Die Form des Buchs, mit der fast viereckigen Art ist ansprechend.  

 

Das Buch hat zwei Kapitel als Grundlage und dazu noch eine Einleitung und einen Anhang. Die zwei Kapitel sind zum einen die Grundlagen und zum anderen Rezepte. Die Grundlagen werden einem von Seite 8-45 aufgezeigt und die sind nicht nur für die Verwendung des Kochers interessant, sondern auch allgemein fürs Outdoorleben (oder ggf. sogar für die Küche). Es geht dabei um die Funktionsweise, Brennmaterial, Sicherheit und Recht, sowie weitere Aspekte dazu, aber auch um Zubereitungsarten, wie Braten, Blanchieren Frittieren, oder Backen und wie das funktioniert, bzw. wie man das mit dem Kocher hinbekommt. Danach folgen Rezepte von Seite 46, bzw. 48-196/197, wobei diese dann in mehrere Kapitel eingeteilt sind. Beispielsweise "Energiegeladen", "Grünzeug", "Aus dem Wasser", "Drauf & Drüber", oder auch "Ein-Topf-Gerichte" bieten die unterschiedlichsten Ideen. 

Am Ende gibt es noch eine Zutaten Tabelle für die Rezepte. 

Das Buch ist ein Outdoorbuch und es wirkt auch so, durch die Verwendung eines solchen Kochsystems. Der Hobo-Kocher ist quasi nochmal eine Stufe unter den Campingkochern im Sinne von einzelnen Herdplatten im z.B. Fahrzeug, wodurch alles so nach Abenteuer und Wildnis aussieht. Es geht ganz klar um die Möglichkeiten des Hobos, ist dabei aber einfach ein nettes Kochbuch, mit Rezepten, die der Autor ausprobiert und auf diese Art der Zubereitung angepasst hat, also quasi Wildnis erprobt. So kocht man unterwegs, aber mit den Rezepten ist dennoch etwas Vorbereitungen erforderlich, bzw. muss man schon Zutaten für die Rezepte einplanen und mitführen. Manch eine Zutat, wie beispielsweise Brennesel, findet man auch spontan in der Natur. Dennoch ist es insgesamt für geplante Abenteuer, wirkt zwar irgendwie spontaner als ein (Camping-)Kochbuch, wird aber grob sehr ähnlich sein. Irgendwas muss man ja kochen, sonst bräuchte man ja kein Kochbuch, aber die Rezepte sind ggf. nochmal eine Tick "kürzer" und leben vielleicht eher vom Kombinieren. “Ungeplant” braucht man die Bücher für die Notnahrung und geplant die Kochbücher, für die man auch mehr Zutaten braucht.  


Das Buch hat eine recht ausgeglichen Aufteilung von Text und Bild, allerdings etwas anders in der Aufteilung als z.B. die beiden Bücher von Herrn Vogel “Pflanzliche Notnahrung” und “Tierische Notnahrung”. Wo die anderen Bücher auf fast jeder Seite Bilder im oberen Seitenbereich und darunter den Text hatten, ist es hier eher eine Seite mit Text und eine mit Bild oder Bildern daneben, was durchaus ansprechend wirkt. Da das Buch ab Seite 48- 197 zu einem Kochbuch wird, ist es dort immer eine Bildseite und eine Seite Rezept. Diese Einteilung sieht schick aus, veranschaulicht gut das Ergebnis und lässt es locker wirken, verschenkt aber auch etwas Platz, gerade wenn man an die anderen Bücher denkt, die doch etwas kompakter gefasst waren.

 

Jetzt stellt sich die Frage, nimmt man das Buch mit in die Wildnis und liest vor Ort nach, oder liest man das Buch vorher zu Hause und nimmt schon vorbereitet alles mit, was man unterwegs zubereiten möchte? Macht man es zu Hause, so finde ich das Buch dafür sehr angenehm. Wäre es pur fürs unterwegs, um darin schnell nachzulesen, dann hätte man auch 2 Rezepte pro Seite und das Buch kleiner machen können. Andererseits hat das Buch so auch ein stabiles Gewicht, kann nicht so leicht weggeweht werden, liegt gut in der Hand und wirkt handlich. Die Einleitung ist definitiv etwas, was man zur Vorbereitung liest, daher wird man das Buch eher im Vorfeld lesen und sich Rezeptideen rausschreiben.  

Die Rezepte sind Ideen und ausprobiert, was den Kern ausmacht. Von der Komplexität sind die Rezepte auf den ersten Blick durchaus etwas einfach, aber je nach Kochbuch sind die das ja oft. Spätzle, Pizza oder eine Soße brauchen halt keine 3 Seiten Rezept, sondern passen wunderbar hier ins Buch, vor allem da die auch mit so einem Kocher funktionieren. Wenn man sowas schon kennt und zubereiten kann, braucht man das Buch vielleicht als Ideengeber oder wenn man lieber immer ein Rezept befolgt. Im Buch ist jetzt kein fettiger großer Burger mit drin, sondern eher leichte Kost, die man je Rezept auch wunderbar kombinieren kann. So sind die Soßen einzeln und nicht in einem kompletten Rezept eingebracht, wodurch man z.B. Rösti mit Auberginendip aus 2 Rezepten kombinieren kann.  

Weitere Beispiele: Gedünstete (Gemüse-) Gänsedistel. (Distelstränge mit Räucherspeck und Gewürze.), Überbackene Gemüseester mit Gemüsespaghetti, Käse, Joghurt und Gewürzen. Sieht gut aus und kann super mit anderen Ideen kombiniert werden. Ein feines Krebssüppchen ist auch dabei oder Klassiker wie frittierte Apfelringe, Brownies in ganz simpel, Tomatensoße oder Bratensoße. Beispielsweise ist auch  Brenneselgemüse aus Speck und Brennesel, Öl und Gewürze dabei. Das ist eine super Idee und hat die Zubereitungsanweisung mit daran stehen, ist aber nicht so weltbewegend als dass es ein Rezept bräuchte und doch würde man es vielleicht nicht auf dem Schirm haben und ohne das Buch nicht probieren, oder? Kartoffelknödel, Fischgerichte, oder Grillgeschnetzeltes, da ist viel mit dabei was Appetit macht.  


Fazit:

Es ist kurz eine Anleitung für den Hobo, aber danach ein Kochbuch. Das Kochbuch hat eine angenehme Einteilung und schöne Bilder für die Rezepte. Ein Bild einer “Grie Sos” Interpretation sieht aus. wie aus einem Restaurant. Die Rezepte sind allerdings gefühlt, zumindest teilweise, etwas einfacher,  dafür aber für den Hobo-Kocher ausprobiert. Das Buch nutzt man, wenn man geplant unterwegs ist und eine gewisse Versorgung hat, aber auch etwas spontaner oder mobiler ist und überall mit einem Hobo-Kocher einsatzbereit wird. Es gibt auch Zutaten, die man unterwegs finden kann. aber Zutaten zum Kochen muss man dennoch mitführen. Auberginen, Ei, Speck, Sahnejoghurt und Kartoffeln findet man nämlich nicht ganz so einfach in der Natur. Die Rezepte sind mit Abwechslungsreichen Zutaten ganz interessant und bieten Gemüse, Fisch und Fleisch. Es ist auf jeden Fall spannend und wirkt lecker. 

 

Ein Tipp: Vom Hobokocher von Bushcraft Essentials gibt es verschiedene Ausführungen und in Videos habe ich schon Personen mit den kleinen, abgerundeten Varianten gesehen, die beim zusammenstecken Schwierigkeiten hatten. Bei Müdigkeit, Erschöpfung, Kälte usw. sind die Stecksystem gar nicht mehr so einfach und man sollte sich im Vorfeld bereits damit auseinandersetzen.  


Selbst geschnitzt

Outdoor-Küchensachen selber machen. 55 Projekte.

[Werbung] Das vorgestellte Buch wurde kostenlos vom Pietsch Verlag (Paul-Pietsch-Verlage) zur Verfügung gestellt

Selbst geschnitzt. : ISBN: 978-3-613-50925-2
Selbst geschnitzt. : ISBN: 978-3-613-50925-2

Titel: Selbst geschnitzt. Outdoor-Küchensachen selber machen. 55 Projekte. 

Autoren: Rocco Hartwig / Thomas Rall  

2. erweiterte Auflage 

270 Seiten

Pietsch Verlag

Das Buch (2. Aufl.) ist 08/2021 erschienen und kostet 29,90 €

ISBN: 978-3-613-50925-2

 

Wer sich gerne mal den Inhalt des Buches anschauen möchte, um zu erfahren ob das Buch interessant ist, der kann auf der Seite vom  Pietsch Verlag (Paul-Pietsch-Verlage)  eine Leseprobe anschauen. Die zugänglichen Seiten geben einen ersten Eindruck und zeigen den Aufbau des Buches. 

#Bushcraft


 

Das ist mal ein Buch, welches insbesondere interessant ist. Ich bin echt gespannt was der Inhalt so umfasst. Der erste Blick geht aufs Cover-Bild mit geschnitzten Löffeln und auf weitere Beispiele auf Bilder vorn Vorwort. Daraus kann man schon ableiten, dass es um Werkzeuge aus Holz und verschiedene Schnitzmesser, sowie weitere Grund-Werkzeuge geht. Grundsätzlich kennt man Esswerkzeug aus Holz, wenn man z.B. an Essstäbchen, Holzkochlöffel oder Holzspieße denkt, aber das selber schnitzen ist nochmal etwas ganz anderes. Auch das Herstellen von Werkzeugen aus Holz ist etwas Besonderes, was Spaß macht, einen Nutzen hat und unabhängig macht. Das Buch hat 8 Kapitel mit zahlreichen Unterkapitel.  

 

Es beginnt mit der Holzauswahl, was mich zufrieden stimmt. Darauf hatte ich gewartet und es ist direkt zu Beginn dabei. Ganz kurz gibt es eine Übersicht über Nadel- und Laubhölzer. Je vorgestellter Art, gibt es einen Stammquerschnitt, ein Nadel- oder Blatt- Bild und ein Baum Bild. (S. 10-27)  

Weiter geht es mit einer Vorstellung der Werkzeuge: Taschenmesser, größeres Messer, Löffelmesser, Säge und Beil sind dabei. (S. 11-25)  

Handwerkliche Techniken werden kurz erklärt, ebenso wie die Handhabung.  damit man weiß, wie man damit umgeht. Dabei geht es dann um Messer (beispielsweise Schnitzrichtungen, Spalten, Trennen), Sägen, Beil, Löffelmesser und deren Handhabung, sowie weitere Techniken, wie z.B. ausbrennen von Holz, um Gefäße herzustellen. (S.26-49). Beim Besteck schnitzen geht es dann richtig los. Die Technik wurde gezeigt und nun kann man sein Wissen anwenden. Ein Löffel ist das erste Beispiel und ist eigentlich ganz einfach in der Herstellung, erfordert aber auch bereits etwas geschickt. Es ist recht detailliert beschrieben und bebildert. Danach folgen auch Gabel und Göffel. Nebenbei, wer mit dem Taschenmesser schnitzt, hat schon ein Messer. Aus Holz kann man theoretisch zwar auch eine Art Messer herstellen, aber braucht man ja nicht. Wer Besteck hat, braucht auch Geschirr. Auch das kann man schnitzen, was aber aufwendiger ist und etwas Ahnung erfordert. Es geht nicht nur um “Schnitzen”, sondern auch um ähnliche Bearbeitungsweisen von Holz, bzw. die Outdoorküche zusammenzustellen. So werden auch Materialien kombiniert und mit hergestellten Dingen gearbeitet. 

 

Ein paar der Dinge aus dem Buch: Kuksa, Birkenbecher, Dosentasse und Dosenteller mit Holzgriff, Holzschalen, aus Gräsern geflochtene Essunterlagen, Grillgestelle und Zubehör. Zange Pfannenwender, Schöpfkelle, Siebe, Halterungen, Körbe und weitere Dinge, die man flechtet.  

 

Was auch spannend ist und für mich im Buch etwas unerwartet war, sind Methoden Holz mit Glut zu bearbeiten. Das man das machen kann, war mir bekannt, aber in dem Buch hatte ich nicht damit gerechnet. Die Hinzunahme dieser Methode komplettiert das Buch sehr schön. U.a. das Herstellen von Besteck und Geschirr mit Glut wird erklärt. Parallel bekommt man fast unbemerkt Anwendungsbeispiele und tolle Ideen. Es gibt viel zu entdeckten, wie diverse Varianten für Grill und Kochzubehör, im Sinne von geflochtenen Halterungen für Fleisch, aber auch Spieße oder eben Topfhalterungen über dem Feuer oder das Ausheben von Feuerstellen. Ein Erdofen ist dabei und ein Schwenkgestell für den Grill.  

 

Es ist am Ende mehr als gedacht. Klassisch fängt es mit dem Löffel an, aber am Ende hat man eine solide Aufstellung für die Outdoorküche, mal nur aus geschnitztem Holz, mal geflochten, mal mit Blechdosen oder Stoff kombiniert, oder auch am Seil befestigt, aber irgendwas schnitzt man immer. Spannend und interessant.      

 

Die Inhalte sind alle nett mit Bildern dargestellt und man kann sich damit gut die Ergebnisse vorstellen. Die Anleitungen führen durch mehrere Abschnitte und sind als Text verfasst. Zu einzelnen Themen gibt es im Buch noch separat Tipps.  


Fazit:

Wer schnitzen möchte, macht dies einfach, aber evtl. nicht zielführend direkt so wie es am besten geht. Da hilft dieses Buch weiter, indem es Erfahrungen teilt und die Grundlagen zeigt. Die Bilder machen es anschaulich und nachvollziehbar. Leicht könnte man z.B. beim Schnitzen einer Gabel, einfach einen Ast nehmen und die Spitze Spalten, aber welches Holz soll man nehmen, wenn man eine richtige Gabel schnitzen möchte? Wie sieht das am Ende aus und wie bekomme ich ein Gefäß hin? Genau darum geht es im Buch, zusammen mit der Vorstellung der wichtigsten Holzvarianten und Werkzeugen. Das Buch lässt sich gut durchstöbern und gefällt mir sehr gut. Es ist ein Buch für Einsteiger. Fortgeschrittene finden evtl. auch noch Interessante Punkte. Der Profi, der sich seinen Göffel bereits selber schnitzen kann und weiß wie er einen Trinkbecher aus Holz hinbekommt, braucht das Buch eher nicht mehr. Nett ist hier die Kombination aus kurzer Holzlehre, die gerne ausführlicher hätte sein können, Werkzeugkunde und Praxis.  

 

Idee: Ein tolles Geschenk parallel zum ersten Taschenmesser. 

 

Tipp: Lest euch in die rechtlichen Aspekte ein, wenn Ihr mit Werkzeug in den Wald wollt. Klingenlänge, Schliff, Handhabung usw. sind zu beachten und in Deutschland, sowie in anderen Ländern recht streng geregelt. 

 

Tipp: Lest euch in die rechtlichen Aspekte ein, wenn Ihr im Wald Holz nutzen wollt. Naturschutz und Besitzrechte, bzw. Grundstücksrechte sind auch gesetzlich geregelt.  

 

 


Bildquelle: paul-pietsch-verlage.de
Andere Bilder aus meiner privaten Bild Sammlung.
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