Ausprobiert: Too Good To Go - App
Eine App, über die Geschäfte der Lebensmittelbranche mit Verbraucherinnen und Verbrauchern verknüpft werden. Im Prinzip geht es dabei um die Rettung von Lebensmittel, bzw. ablaufende oder überschüssige Ware schnell und preiswert anbieten zu können.
Mit der App in den Kampf gegen Food Waste. #TooGoodToGo
Buchtipp: "Digitale Welt einfach erklärt : Geniale Apps für die Reise. Fotos bearbeiten, navigieren, übersetzen u.v.m."
Interessante Shops. Hier möchte ich euch einige interessante Shops vorstellen, die ich nutze. Die Shops haben meist Versandkosten und größere Bestellungen sind lohnender.
Amazon: Bei Amazon bestelle ich ab und an Lebensmitteln, aber selten. In den Großstädten gibt es zusätzliche Optionen, dann würde ich das evtl. mehr nutzen. Ich nutze dabei Angebote oder Amazon Abos. Über die Abos sieht man aber auch, dass die Preise stark schwanken. Es lohnt sich nicht immer, aber man kann auch interessante Dinge finden.
Ab und an findet man Rabattaktionen und im Abo (jederzeit kündbar) hat man auch Rabatte, die aber natürlich schon im Preis einkalkuliert sind.
Seite: https://www.amazon.de
Dosen Bistro: Hier haben wir etwas ganz besonderes. Dosen Bistro oder auch Conserva ist ein Shop für lange haltbare Konserven, die meist in einer Dose ganze Gerichte enthalten. Ebenso gibt es diverse Outdoor-Lebensmittel und andere Dinge.
Seite: https://dosenbistro.de ; https://shop.conserva.de/de/56-dosenbistro
Landler: Ein Shop der Landler GmbH für Schinken, Speck und Spezialitäten der Landler Manufaktur. Einmal habe ich dort bestellt und die Waren waren echt lecker,
Seite: https://www.schinken-speck.de
Lebensmittel Sonderposten: Bei Lebensmittel-Sonderposten bestelle ich öfter und man findet immer wieder tolle Sachen. Unbedacht sollte man den Einkauf aber nicht ausführen, da die Angebote nicht immer Schnäppchen sind, auch wenn es so suggeriert wird. Einige Produkte sind z.B. im regionalen Supermärkten preiswerter, u.a. in Angebotsphasen und auch bei Konserven muss man den Markt kennen.
Dafür gibt es auch richtige gute Angebote, Dinge die man sonst nicht mehr findet oder sogar Limited Editions. Im Ladengeschäft, was leider für mich zu weit weg ist, gibt es noch mehr, was mich interessieren würde.
Es lohnt sich immer mal wieder. Es gibt regelmäßig besondere Aktionswaren und Rabattaktionen, auf die man warten sollte.
Seite: https://www.lebensmittel-sonderposten.de
Nippon-Shop: Bei Nippon-Shop bestelle ich gerne, aber selten, da ich dort nur nach Dingen suche, die ich noch nicht kenne. Es ist ein Händler aus Japan und entsprechend hat man ausgefallene Waren, wobei ich besonders nach KitKat suche. Man muss aber auch den Warenkorb gefüllt bekommen und ich kaufe nur einmal zum Probieren, nicht aber zum Naschen, da auch noch Zoll-Gebühren hinzukommen. Früher waren die Paket immer Zoll-befreit, aber inzwischen bekommt man von der Post und vom Zoll Gebühren, die man zu den Versandkosten rechnen muss. Bei Produkten, die man in DE gar nicht bekommt und bei dem geringen Paketmaß, halte ich die Zollgebühren für ungerechtfertigt, mindestens aber zu teuer.
Seite: https://www.nipponshop.net/de/
World of Sweets: Über World of Sweets habe ich früher gerne bestellt. Man findet viele Neuheiten und Limited Editions, also genau wonach ich gerne suche. Die Preise sind allerdings auch normale Preise oder durch den Versandhandels-Charakter etwas teurer. Für Neuheiten und besondere Dinge, darunter auch mal Importware ist der Händler ab Top.
Seite: https://www.worldofsweets.de
Amazon: Bei Amazon bestelle ich ab und an Outdoor-Ausrüstung, aber selten. Manchmal findet man die Produkte dort etwas preiswerter oder ohne Versandkosten.
Seite: https://www.amazon.de
Askari: Über Askari beziehe ich gerne Outdoor-Schuhe und Zubehör für den Winter, da bei den Waren einfach das Preis-Leistungsverhältnis richtig gut ist.
Seite: https://www.jagd.de
ASMC: Die Seite von ASMC kennt fast jeder und ein paar mal habe ich dort auch schon was bestellt. Auch hier findet man sehr interessante Ausrüstung und Kleidung. Preislich kann sich aber umschauen lohnen.
Seite: https://www.asmc.de
Presstige-Info: Eine Seite für preisgünstige Kleidung, da diese No-Name ist. Da ich es nicht mag, wenn man dafür zahlt, nur damit eine Marke Logos aufdruckt, sind diese Alternativen für mich ideal. Die Qualität war bisher Top.
Seite: https://www.presstige.info
Shirt-guenstiger-kaufen: Eine Seite für preisgünstige Kleidung, da diese No-Name ist. Da ich es nicht mag, wenn man dafür Zahl, nur damit eine Marke Logos aufdruckt, sind diese Alternativen für mich ideal.
Gläser und Flaschen: Eine Seite für Gläser und Flaschen, also z.B. Karaffen, Einmachgläser und ähnliche Waren, sowie Zubehör. man findet dort wirklich schöne Dinge und vor allem stimmt das Verhältnis von Preis-Leistung. Ein paar mal habe ich dort bestellt. Hinweis: Manche Produktgrößen kann man über die Bilder nicht gut einschätzen, aber z.B. die Milliliterangabe macht es eigentlich ersichtlich.
Die OfG (Online-Schule für Gestaltung) ist ein Anbieter von staatlich zugelassenen Onlinekursen und digitalen Weiterbildungen in den Bereichen Design, Medien und Kreativität. Es gibt den Anbieter seit 2010 und die Angebote sind als OfG-Fernstudium aufgeführt. Die Angebote sind mehrfach ausgezeichnet (u.a. Kundenbewertungen). Abgedeckt werden Visuelle Kommunikation, Kommunikationsdesign, Web-Development, UX/UI Design, 3D-Design, Animation, Fotografie, Adobe Software, Industriedesign und Fashion-Design.
Die OfG Kurse haben auf einigen Portalen sehr gute Bewertungen, dabei wird gerne auch der Aspekt der Flexibilität angesprochen.
Worauf man achten muss: "Online-Fernstudium" heißt es auf den Seiten, danach wird aber meist nur noch von "Fernlehrgang" gesprochen. Es sind Fernlehrgänge. Z.B. steht bei den Kursen in den Überschriften "Online-Fernstudium" (Online-Fernstudium Fotografie) und im Verlauf kommt dann z.B. "Der Abschluss "Gepr. Fotodesigner/in (OfG)"" und "Dieser Online-Fernlehrgang ist von der ZFU staatlich geprüft und zugelassen.", "Dieser Fernlehrgang ist nach AZAV zertifiziert". Fernlehrgang und Fernstudium sind allerdings unterschiedliche Dinge. Fernlehrgang ist eine Weiterbildung mit nicht-akademischem Abschluss und ein Fernstudium wäre eigentlich mit akademischem Abschluss (Bachelor oder Master).Auf den Seiten der OfG finden sich dann noch Stellen wie "FAQ zu unseren Online-Fernlehrgängen" und "Sie absolvieren die 6 Module des Online-Fernstudiums". [Quelle: https://ofg-studium.de/online-fernstudium-fotografie Stand 2024/03.2025] Wie gesagt, Fernlehrgang. [Die Begriffe werden oft als Synonym verwendet, meinen aber etwas unterschiedliches.]
Ich habe einen Kurs zum Fotodesigner mitgemacht und kann meine Erfahrungen darüber nun teilen.
In den Beispielbildern: eine Auswahl meiner Fotos aus Modul 3,4,5 und 6.
Die Auswahl für den Kurs habe ich getroffen, da ich einfach etwas neues erarbeiten wollte und zu lange nichts mehr hinzugekommen war. Für meinen eigentlichen Beruf hatte ich zuletzt Fortbildungen selbst gezahlt, da aufgrund von Zeit, Kosten und Erfordernis sonst einiges abgelehnt wurde. Also such ich mir nun selbst was ich möchte, nur leider bleibt dabei der große Haken, dass alles wegfällt, was während der Arbeitszeit stattfindet. Die Berufe entwickeln sich stetig weiter und sich nicht weiterbilden zu können, ist einfach unpraktisch. Daher habe ich etwas gesucht, was finanzierbar und nebenberuflich möglich war, um zu testen, ob ich mit der Zeiteinteilung zurechtkomme. Nebenberuflich, heißt nämlich auch, dass man die wöchentliche Arbeitszeit quasi verdoppelt + private Verpflichtungen, was nicht ohne ist.
Da ich einfach nie der Typ für Prüfungen in der Art eines Schulsystems war, habe ich sehr nach etwas gesucht, dass mir Weiterbildung ermöglicht, aber nicht auf Prüfungen hinausläuft. Kurse mit einer praktischen Ausarbeitung / Projekten sind da viel interessanter, so eben auch die OfG Kurse. Für mich waren also die Punkte entscheidend, den andere Anbieter einfach seltener leisten:
Es gibt viele positive Stimmen über die Angebote der OfG und die kann ich auch bestätigen, aber man kann auch ein paar Kritiken finden, die zumindest in Kernabschnitten widerspiegeln, für wen die Inhalte nicht geeignet sind.
Bei den Kursen geht es für mich in erster Linie nicht um den Abschluss, sondern um das erlernte und ggf. Projekte. Wie der Abschluss allgemein zu gewichten ist, kann ich gar nicht genau sagen, aber das war für mich auch nicht ausschlaggebend, da ich einfach den Zeitraumen als sanften Druck zum Lernen und das Projekt als Ziel haben wollte. D.h. der Abschluss einer Designschule, eine Berufsausbildung oder ein mehrjähriges Studium, wird eine stärkere Gewichtung haben. Projekte mit Erfolg, sind aber nochmals wichtiger. Am Ende kommt es auch auf die Personen selbst an. So einen Kurs nutzen meist interessierte Leute und ggf. hat man dann vorher schon mehrjährige Erfahrung. So fehlte mir eher das technische, aber der Blick für einige Dinge (nicht für alles) war schon gegeben.
Wie schon erwähnt, läuft der Kurs nebenberuflich und somit nicht zu festen Zeiten. Die Angebote laufen über eine Lernplattform und es gibt keinen Präsenzteil. Es wird Material zur Verfügung gestellt. Entsprechend muss man selbst einen Zeitplan für sich erarbeiten und Inhalte erfassen und umsetzen. Die Qualität und Motivation muss man sich daher schon zum Großteil selbst aufrechterhalten. Dabei helfen Modul-Abgaben, die ein Zeitfenster klar definieren, aber auch Puffer einräumen.
Ein wichtiger Punkt ist die Möglichkeit, mit Dozierenden in Kontakt treten zu können. Das funktioniert auch gut, ist aber nicht so locker, wie es ein persönlicher Austausch vor Ort oder ein Chat wäre. Man neigt dann mehr dazu, Dinge hinzunehmen oder nicht zu hinterfragen. Würde z.B. im Material drinstehen, “das ist grün” und “das ist blau”, dann ist es blau und man fragt nicht zwangsweise nach, ob es nicht eigentlich türkis wäre. Über solche Punkte muss man selbst hinwegkommen. Gerade bei der Bedienung der Kamera und einigen Gestaltungsfragen, ist dies ohne Präsenzteil und ohne Live-Feedback, etwas umständlicher.
Die gebotenen Lerninhalte sind ok, dauerhaft zugänglich (auch im Nachhinein) und geben Zeit für die wesentlicheren Praxisabschnitte. Entsprechend sind die Theorieabschnitte umfänglich und eher überwiegend vollständig, aber auch nicht so umfänglich, wie es z.B. Online-Tutorials auf Videoplattformen manchmal sind. Ähnliche Kritiken findet man auch zum Kurs der OfG und das kann ich auch bestätigen, da auch ich parallel zum Kurs nach anderen Ressourcen gesucht und diese genutzt habe, nur ist das eigentlich recht normal. Wenn ich heute einen Lehrgang zum Programmieren mitmache, dann schau ich auf unzähligen Webseiten und Foren nach und am Ende fragt man die KI nach Vorschlägen. So gesehen hat man im Kurs die Grundlagen, weiterführendes, Tipps und Anregungen, aber selbstverständlich könnten einzelne Inhalte noch etwas besser ausgearbeitet werden. Gerade was die visuelle Vorführung von Kamera-Bedienungen angeht, sind unzählige Videos im Internet hilfreicher. Es gibt auch einzelne Videos im Kursmaterial, aber Video ist eben nicht gleich Video. Man muss die Kursmaterialien eher als Basis und Anregung sehen. Aber ja, ich würde auch einiges an den Kursmaterialien überarbeiten und ein paar andere Konzepte einfließen lassen, dennoch liegt es immer noch an den individuellen Kursteilnehmern, das Beste aus den OfG Material rauszuholen und das gelingt eigentlich ganz gut, wenn man sich damit auseinandersetzt. Wer von sich aus den Ehrgeiz hat, kann natürlich auch einfach ein freies Online-Tutorial im Internet von Anfang bis Ende durchgehen und hat zwangsweise ähnliche Inhalte.
Über die Module eines Kurses hinweg gibt es dann Übungen und Abgaben. Es gibt Übungen, eine gewisse Anzahl an Pflichtabgaben, optionale Abgaben und eine Abschlussabgabe. Ich habe alle Abgaben eingereicht. Die Abgaben haben Vorgaben und man erarbeitet sich die Fotos, was interessant ist und eine sehr gute Übung darstellt. Vor allem lernt man mit der eigenen Ausrüstung umzugehen. Jede eingereichte Arbeit wird individuell analysiert und mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen versehen. Bei den Abgaben und Bewertungen muss man aber etwas Nachsicht walten lassen. Es gibt Module mit guten Abgabevorgaben und andere, die viel zu wenig Vorgaben haben, bzw. sind die Abgabevorgaben der Module nicht identisch. Am besten wäre eine einheitliche Abgabemethode. Ich vermute hier eine nicht optimale Aufbereitung der Materialen, was so auch im Austausch mit Feedback vermeintlich rauszuhören war. So wurde bei mir z.B. zu Beginn eine fehlende Beschreibung bemängelt, aber in den Abgaben war dies nicht als erlaubte Abgabe mit angegeben. Im Abschlussprojekt habe ich z.B. einfach alles, was ich aus den verschiedenen Abgaben aus den vorherigen Modulen kannte, sowie Extras einfach zusammengepackt, auch wenn etwas nicht so in der Abgabebeschreibung stand. Das sind Feinheiten, die von Seiten der OfG nachgebessert werden müssten. Mein Feedback dazu habe ich zu mindestens zwei Modulen weitergeben. Die Analysen der Abgaben sind in der Regel korrekt und nachvollziehbar. Damit kann man sich verbessern und damit arbeiten. Manch ein Feedback kommt einem aber auch wie Geschmacksache vor, da man im Internet zu fast allen Dingen, auch zu “Fehlern” mögliche Beispiele findet. Es gibt für alles grobe Regelungen und so bekommt man die wichtigen Regeln vermittelt, aber natürlich kann man später auch andere Ideen einfließen lassen. Wer ein gutes Auge hat, sieht aber auch bei den eigenen Bildern schnell warum selbst ein ähnliches Foto nicht zwangsweise gut ist.
Das ist so geschrieben vielleicht nicht ganz einfach zu verstehen, aber mit der Zeit erkennt man gute und weniger gute Fotos, selbst wenn Fotos einem nicht gefallen. (Oder man weiß, wie man in Zukunft korrekt auf absichtliche Stilmittel hinweist). Ich persönlich mag z.B. viele Profiarbeiten absolut nicht (Update: inzwischen habe ich mit mehreren Personen gesprochen, die Fotografen vor Ort hatten und wenn die Fotografen nicht so gut sind, hat man als Fotodesigner gute Chancen mit einem Konzept und Leistung besser zu sein). Teils würden auch gefeierte Werke bei mir im Müll landen. Aber man soll im Kurs auch die technische Umsetzung lernen, d.h. mehr und mehr begründet man, warum man etwas gemacht hat. Darum habe ich in der Abschlussabgabe (bei mir war es eine Bilderserie aus 9 Fotos) auch eine 27-Seitige Abschlussarbeit mit einige Details abgegeben, was man vielleicht nicht in dem Detailgrad machen müsste, zumindest gibt es dazu nur wenige Vorgabe, aber ich wollte so viel wie möglich für mich herausholen und habe fast alles dokumentiert und erläutert, was aus allen Modulen und Elementen wichtig war. Die Arbeit, die da drinsteckt, war auch bei den wenigen Seiten schon nicht ganz unerheblich. Tatsächlich kenne ich sehr gute universitäre Bachelor- und Masterarbeiten, mit ca. 30-35 Seiten, daher passt das schon. Mein Projekt ist mit 96 von 100 Punkte dann auch zufriedenstellend geworden und dennoch weiß ich, was ich noch verbessern muss. Die Benotung geht aufs Gesamtbild ein und es ist klar, dass die einzelnen Fotos nicht perfekt sind, aber das Konzept passt zum Ergebnis und der Lerneffekt ist da. Damit muss man sich weiterentwickeln.
Zeit ist der Größte Faktor.
Wann sind OfG Kurse geeignet?
Wann ist der Fotodesigner Kurs gut geeignet?
Wann ist der Kurs / sind die Kurse weniger gut oder nicht geeignet?
Welche Ausrüstung braucht man für den Kurs?
Grundsätzlich gibt es wohl meist minimale Grundlagen, die man in der Regel parat hat. Z.B. wer fotografieren möchten wird eine Kamera haben. Natürlich braucht man aber ggf. weitere Dinge und muss evtl. während des Kurses etwas zukaufen, man muss das aber auch nicht.
Ich habe den Foto-Kurs mit einer Nikon Coolpix P900 Digitalkamera / Bridgekamera mitgemacht und das geht, aber hat ein paar Nachteile. Andere Kameras sind recht teuer und vor allem wenn man noch Objektive braucht. Meine alte Canon 1100D ist leider mit Akkuschaden und Pixelfehlern nicht mehr wirklich am Start. Bei der Bridgekamera fehlen euch Einstellmöglichkeiten am Objektiv und ggf. bestimmte Blenden, wodurch Elemente des Kurses weniger greifbar sein können. Für schöne Fotos braucht Ihr aber auch keine teure Kamera. Meine alte Canon und ein Tamron Tele Objektiv hatten damals schon eine sehr gute Leistung, was u.a. für einen Kurs zum Lernen ausreicht. Aber ja, eine sehr gute, ggf. dadurch auch teurerer Kamera, kann euch schon einiges an Problemen abnehmen (Sensor, Bildstabilisierung usw.).
Je nachdem, was Ihr machen wollt, sollte man sich die Kamera aussuchen. Im Kurs werden verschiedene Bereich abgedeckt, für die man theoretisch mehrere Objektive braucht. Eine Bridgekamera kombiniert dies gerne mal in gewissen Rahmenbedingungen. Meine Coolpix, die einen starken Zoom hat, habe ich dann noch mit einer Makro Linse per Adapter erweitert und damit hat man zumindest die Möglichkeit, alles zu machen. Gebraucht wird aber einfach nur die Möglichkeit, ganz grob gesagt, Bilder aus der Nähe, als Makro, übliche Objekte und Raum Aufnahmen, Landschaften und Distanzen, zu fotografieren. Die Grundfunktionen dafür decken viele Kameras auch in Basiskonfigurationen recht schnell ab. Modelle mit Wechselobjektiven, bzw. mit manuellen Einstellungsoptionen am Objektiv, sind aber ein Element des Kurses, was Bridgekameras nicht bieten.
Wie schon erwähnt, braucht man also eine Kamera, mit Einstellmöglichkeiten, also beispielsweise nicht nur eine Wegwerfkamera wie früher für Kinder und Urlauber. Es ist praktisch z.B. 2 Foto-Lichtstäbe zu haben, die Warm und Kalt-weiß schaffen. Auch eine kleine weiße Leinwand ist hilfreich, es reicht aber auch Papier. Damit hat man schon gute Möglichkeiten, Dinge auszuprobieren. Man kann den Kurs aber auch ohne mitmachen, da man sich in den Modulen die Motive und Rahmenbedingungen bis zu einem gewissen Punkt selbst aussucht. Tipp: nehmt Lampen, bei denen Ihr die Werte angezeigt bekommt, also z.B. Kelvin. Damit könnt Ihr den Weißabgleich über die Farbtemperaturregelung in den Kameraoptionen einfacher nutzen. Ein Stativ und ggf. passend dazu ein Fernauslöser für die Kamera sollte vorhanden sein. Achtet darauf, dass das Gewicht der Kamera + Objektiv zur Traglast des Stativs / des Stativkopfes passt.
Braucht man eine Bildbearbeitungssoftware? Im Kurs soll man an die Bilder den Urheber ran schreiben, also in den Bilddaten. Dafür braucht man eine Software. Die üblichen Bildbearbeitungsprogramme können dies, aber ggf. auch einfache andere Programme. Für manche Bilder sollten bestimmte Linien über das Foto gelegt werden. Dies könnte man auch manuell reproduzieren, aber eine Software ist da wesentlich einfacher. Dafür bräuchte man die. Bei Fotos sollte man auf die Farben achten und z.B. für einen nachträglichen Weißabgleich und andere kleine Verbesserungen braucht man eine Software. Einige Kamera-Hersteller liefern die passenden Programme direkt mit, aber es Bedarf entsprechend der Möglichkeit, Metadaten der Bilder beizubehalten und etwas Kontrolle über einzelne Einstellungsoptionen. D.h. für ein oder zwei Dinge braucht man kurz eine Bildbearbeitungssoftware, oder muss vorab schon besser z.B. mit dem Weißabgleich der Kamera arbeiten. Wenn Ihr bisher nichts mit solcher Software zu tun habt, ist es nicht ganz einfach, da man sich entscheiden muss, warum und was. Kostenlose, eher preisgünstige, oder doch etwas, was fast alles kann? Mein Tipp wäre dafür Affinity Photo 2. Für das Programm findet Ihr auch alle erforderlichen Tutorials auf englisch oder deutsch im Internet. Ich habe auch schon Photoshop und andere kostenlose Programme ausprobiert und da ist Affinity mindestens auf Platz 2, wenn nicht sogar eher Platz 1, meiner Wahl.
Fazit:
Am Ende eines Kurses habt Ihr ein Abschlussprojekt erarbeitet und ggf. ein somit gutes Projekt geschafft. Man hat Feedback bekommen und vielleicht schon neue Ideen. Man bekommt im Anschluss ein Abschlusszertifikat. Der Kurs, an dem ich teilgenommen habe, hat Spaß gemacht und war zeitlich sehr flexibel. Die Lerninhalte sind aufs praktische anwenden ausgelegt und man muss selbst an der Umsetzung arbeiten. Was fehlt, sind z.B. Live-Feedbacks, wie direkte Korrekturen während des Fotografierens, wodurch man eben erst bei einer Abgabe, oder bei aktiver Nachfrage, Feedback erhält. Selbstlernen aus Fehlern und Weiterentwicklung. Insgesamt hat es Spaß gemacht und war sehr interessant. Einfach da man etwas aktiv machen muss, findet man etwas, was man neu lernt. Auch wenn es nur Fernlehrgänge sind, so lernt man etwas und hat ein Angebot, dass neben dem Beruf absolviert werden kann.
Alternativen:
Wie gesagt, die OfG Kurse haben die flexible Zeiteinteilung, die es so besonders machen. Damit kommen aber auch Nachteile.
Für den Fotografie-Teil, also Fotodesigner, gibt es die gleichnamigen Kurse auch bei anderen Weiterbildungsanbietern. Da ist ggf. die sgd interessant, wobei ich jetzt nicht auf die Preise geschaut habe (die sgd verschickt aber unglaublich viel Werbung per Post und Newsletter, was mir auf die Nerven geht). Alternativen wären richtige Studiengänge, mit Ziel Bachelor oder Master, was aber deutlich mehr Zeit kostet und evtl. nicht nebenberuflich erfolgen kann. Auch eine Berufsausbildung geht nicht neben dem eigentlichen Beruf. Was noch eine Idee wäre: z.B. IHK-Zertifikat-Kurse, jedoch sind die auch meist nicht nebenberufliche machbar, sondern mit festen Zeiten. Bei manchen Angeboten, die höhere Abschlüsse als die OfG bieten, kommen ggf. andere oder zusätzliche Prüfungsmethoden hinzu, was relevant sein kann, wenn man praktisch gut arbeitet, aber schon weiß, dass man schriftliche Prüfungen unabhängig vom Wissen nicht so gut bewältigt. Bei vielen Berufen kommt es zwar auf die Ausbildung an, aber Projekte sind auch viel Wert, wenn diese gut sind, daher muss man drüber nachdenken.
[Werbung] Die vorgestellten Apps wurden ganz regulär über einen App-Store bezogen und genutzt. Die genannten Webseiten wurden regulär genutzt.
LEGO® ist eine Marke der LEGO®-Gruppe. Die vorliegende Website wird nicht von der LEGO®-Gruppe gesponsert, genehmigt oder unterstützt. LEGO® wurde vorab über das Projekt in Kenntnis gesetzt.
