Reisen

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Mit dem Oldtimer durch Westafrika

Wüste. Voodoo. Viren. Federbruch

Wüste. Voodoo. Viren. Federbruch ; ISBN: 978-3-613-50927-6
Wüste. Voodoo. Viren. Federbruch ; ISBN: 978-3-613-50927-6

Wüste. Voodoo. Viren. Federbruch : Mit dem Oldtimer durch Westafrika

Autorin / Autor: Berit Hüttinger / Andreas Helmberger

320 Seiten

Pietsch Verlag

Das Buch ist 03/2022 erschienen und kostet 29,90 €

ISBN: 978-3-613-50927-6

 

Abenteuer Auslandsreisen und nochmal abenteuerlicher, wenn ein Oldtimer mit dabei ist. Früher fuhren ja alle mit Autos, die aus heutiger Sicht nun alt sind, aber inzwischen sind es Oldtimer und dennoch treue Begleiter im Leben. Afrika ist zudem abenteuerlich, damals wie heute. In diesem Buch geht es um eine Reise entlang der Westküste Afrikas, Von Marokko bis an die Elfenbeinküste, Togo und Benin. Es geht durch Wüste, Steppe, Städte, Dörfer und man sieht ein paar Tiere, Menschen vor Ort und z.B. die stark verankerte Kultur des Voodoo. Bei der Reise kommen natürlich auch Begegnungen mit Einheimischen hinzu und u.a. eine Blattfeder am LKW geht kaputt. Anders als hier, ist der Umgang mit den Menschen und die Reparatur von Fahrzeugen, immer so eine Sache für sich. Kulturelle Unterschiede findet man hier an jeder Ecke.


Den Anfang des Buchs macht eine Karte mit der Reiseroute. Von Barcelona geht es mit der Fähre nach Marokko, dann kommt eine Land-Route die Westküste entlang, die dann ca. in der Mitte, bei Nuakschott in Mauretanien, mehr ins Inland führt und bis kurz vor Nigeria reicht. Porto Novo ist eines der äußersten Ziele. Von Abidjan bzw. Grand Bassam geht es dann über den Seeweg zurück. Mit dabei sind die beiden Reisenden Berit und Heppo, sowie Wachhund Sidi. Als Reisemobil wird ein hellblauer Mercedes LKW mitgeführt, dessen Kasten zur Wohneinheit umgebaut wurde. Aber es ist nicht nur ein LKW, sondern Frau Scherer, ein Mercedes Benz LA710 Kurzhauber, vormals vom THW, mit H-Kennzeichen und Wohnmobileintrag.  

 

Das Buch geht nach dem Prolog über 12 Kapitel durch Afrika, bis dann 2 Kapitel die Rückreise und Ankunft behandeln. Marokko, Westsahara, Mauretanien, Mali, Elfenbeinküste - Côte d'Ivoire, Ghana, Togo, Benin, Togo, Ghana, Côte d'Ivoire – Elfenbeinküste.

 

Im Buch bekommt man auf 316 Seiten einen spannenden Reisebericht quer durch die Landschaft, die Kultur und Reiseerlebnisse. Es gibt zahlreiche Bilder, die mehr als tausend Worte sagen und drum herum vielleicht die tausenden Worte zum Eintauchen in die Reise.

  • Wem Worte und Bilder noch nicht genügen, der kann einigen QR Codes im Buch folgen und kommt darüber auf Musik aus Afrika. Was für eine nette Idee zur Untermalung.

Es ist keine Luxusreise, also schon, da Reisen immer Luxus ist, aber das Fahrzeug ist kein Luxus-Camper und vieles ist sparsam, sowie einfach gelöst. Abenteuer, anstatt Klimaanlage im Neuwagen. Auch wird auf der Reise so sparsam wie möglich agiert. Nicht immer bleibt einem in den Ländern allerdings auch anderes übrig. Dafür scheint man in einigen Teilen als Deutsch und mit Freundlichkeit sehr willkommen zu sein und bekommt eine andere Art von Luxus mit, nämlich den Einblick in eine andere Kultur und das Leben vor Ort.

 

Ich kenne Afrika nur aus Erzählungen meiner Eltern und von Dia-Bildern oder Super-8 Filmen. Da war immer eher die Landschaft im Fokus, aber auch gewisse Unterschiede in den Lebensweisen sieht man schnell. Die Bilder im Buch vermitteln das auch ganz gut, vielleicht nicht ganz so detailliert, aber da helfen dann die Texte weiter. Es sind andere Geschichten als ich sie kenne, auch aus einer ganz anderen Zeit und doch kommt es einem vertraut vor. 

 

Es ist schwer vorstellbar, wenn man es nicht erlebt hat. Im Buch bekommt man entlang der Reiseroute verschiedene interessante Einblicke und Erlebnisse mit. Es sind Routen über Straßen, Offroad durch die Wüste und Begegnungen mit Menschen und Städten. Es geht auch um den Umgang mit Personen und alltäglichen Problemen der Reise. Fakt ist, als Europäer ist man dort recht präsent. Handeln, Schenken, oder doch mit Freundlichkeit, es gibt viele Wege, wie man im Buch hier und da erfährt.  

Die Reise beginnt mit einem Prolog, bei dem man schon einen kleinen Einblick bekommt. Kulturen sind halt verschieden. Eine alte Reisebekanntschaft aus Marokko, wird nun zum Einstieg in die neue Afrika-Reise. Gastfreundschaft und kleine Hindernisse geben dabei erste Ausblicke auf die manchmal fremd wirkende Welt. Hier und da wird es etwas holprig, mal wird etwas schief gehen, immer wieder gibt es tolle Momente und am Ende hatte man Spaß, aber auch eine gewisse Anstrengung tolle Erlebnisse zu erhalten.

 

Die ersten Eindrücke drehen sich um Visa und die Ankunft bei der Bekanntschaft, sowie ums Wasserfiltern, bis dann die Reise in der Westsahara richtig los geht.  Kurz wird auch die Prophylaxe für Malaria erwähnt.

Aus mitbekommen Erlebnissen, kann ich dazu sagen, dass Ärzte in Deutschland mit Spätfolgen und allem Drum und Dran gerne vollkommen überfordert sind. Im Fall der Fälle helfen nur Tropenmediziner und teils nicht mal die. In Deutschland existiert die Krankheit für viele quasi nicht.

Im Buch gibt es auch einen kritischen Kommentar zu Nebenwirkungen von einem Prophylaxe-Mittel. Wenn es um Medizin geht, muss man sich halt immer selbst informieren. Weitere Vorbereitungen werden für die Reise getroffen.  

 

Immer wieder gibt es lustige Momente, von etwas aufdringlichen Leuten oder Situationen bei denen man vor so einer Reise gar nicht wüsste, wie man damit umgehen soll. Man wirkt beäugt, eingeladen und interessiert Empfangen. Es wirkt gesellschaftlich alles eine Stufe einfacher als hier, was aber den Vorteil hat, dass man mit Reden noch viel erreichen kann. 


 

Man trifft auch an recht unwirklichen Orten auf Menschen und kann interessante Geschichten erfahren. Immer wieder kommt man in dem Buch von schönen Landschaften, in belebte ländliche Städte, sonderbare, manchmal albern wirkende Situationen und auch Begegnungen mit Würdenträgern, was dort gar nicht so unüblich zu sein scheint. Auch aus privaten Umfeld, allerdings mit anderen Hintergründen, kenne ich das aus Erzählungen. Manche Ansichten von dort lebenden sind dann auch interessant zu lesen. Es gibt Diskussionen über Fehlverhalten und von der Hängematte aus werden Ziegen beim Bergsteigen beobachten, nachdem man selbst den Berg nicht rauf kam. Brot wird im Sand gebacken, "mit erstaunlich wenig Sandanteil" und man erfährt, wie man sich über kühle Nächte in der Wüste freuen kann. Auch der LKW bekommt immer mal wieder Aufmerksamkeit, z.B. wenn der Motor warm wird, es eine Reifenpanne gibt, die Ölwanne abmontiert werden muss und natürlich die Feder bricht. Nebenbei sieht man auch Fahrzeuge, die in Deutschland nicht mehr fahren dürften, auf den Straßen. 

 

Stellenweise, zugegeben noch recht am Anfang des Buchs, wirkt es teils zwar anders, aber doch wie eine normale Reise, so irgendwie. Aber spätestens mit den Erlebnissen, umringt als auffallende Fremde im Land, von Taschendieben beklaut und komplett im Fokus der Leute, wird einem schon bewusst, dass es anders ist, als eine Reise in manch anderen Ländern. Diebe kommen nicht nur einmal vor, aber keine Sorge, das passiert auch in Europa und auch in Deutschland. Ein wichtiger Abschnitt im Buch und auch ein wichtiger Bestandteil der Kultur, ist Voodoo. Eine bunte Welt, abschreckend und anziehend zu gleich mit ernsten Hintergründen und berauschend. Teils wirkt es wie ein Kontrast, was auch an den besuchten Orten und den ausgewählte Fotos liegen mag, aber mit fortschreiten des Buchs, sieht die Szenarien etwas wohlhabender aus und In Togos Künstlerort Kpalimè, wirkte es gegen Ende des Buchs irgendwie schon entspannt. So wie es im Verlaufe des Buchs wohlhabender zu werden scheint, wird es gefühlt auch lockerer. Mit den Künstlern scheint man sich gut zu verstehen.

  • Und es gibt noch vieles mehr.

Am Ende des Buchs wird das Fahrzeug, bzw. Frau Scherer vorgestellt. Man erfährt etwas über das 3,5 Tonnen-Fahrzeug, den blauen Mercedes-LKW, der optisch recht gut zu Afrika passt. Auch lernt man etwas über die erfolgten Umbauten. Da steckt Handarbeit drin und wie ich schon sagte, es ist kein Luxus-Camper, sondern einfach gehalten, so wie es für Afrika auch nicht ganz unpraktisch ist.  

 

Fazit:  

Es ist ein Reisebericht für ein schönes Land, voller Faszination, aber auch mit fremden Kulturgut und für Reisende nicht immer ganz einfach. Schon zu Beginn merkt man die kulturellen Unterschiede und bekommt ein paar Gedanken von beiden Reisenden mit. Es gibt, wie überall, ein paar schlechte und viele gute Erfahrungen. Die meisten Menschen und Erlebnisse scheinen sehr interessant und machen neugierig auf das Leben dort. Ein wenig scheint das Buch abwechselnd ein auf und ab von guten und etwas weniger guten Erfahrungen zu bieten, wobei eigentlich fast alles gute Erlebnisse sind. Am Ende dürfte die anstrengende Reise doch viel Spaß gemacht haben und das Buch ist definitiv eine schöner Einblick. Es ist anders als eine Dokumentation im Fernsehen, anders als ein ganz strikter Reisebericht und eben ein individueller Erfahrungsschatz für ausgewählte Situationen. Gerade auch der Abschnitt rund um die Festivität vom Voodoo Festival sieht man sonst vielleicht nicht aus der Sicht.

 

Das Bucht hat nun verschiedene Aspekte und ist zum einfachen lesen sehr interessant. Zumindest für die kulturellen Aspekte eignet es sich sicherlich auch zur Reisevorbereitung. Der Mercedes Oldtimer steht dabei im Hintergrund, daher ist es kein Auto Buch, aber man lernt zumindest ein paar Kleinigkeiten..    


Bildquelle: paul-pietsch-verlage.de

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