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Off Road - Abenteuer pur

so planst du deine Offroad Reise

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Off ROAD - Abenteuer pur. ISBN: 978-3-613-50971-9
Off ROAD - Abenteuer pur. ISBN: 978-3-613-50971-9

Off ROAD - Abenteuer pur. : so planst du deine Offroad Reise

Mit den besten Reiseberichten der MATSCH & PISTE Leser 

Nicole Woithon-Dornseif (Hg.)

Pietsch-Verlag

185 Seiten

ISBN: 978-3-613-50971-9 ; Erschienen: 05/2024; 24,90€

 

Match & Piste ist ein, bzw. "Das Offroad- und Reisemagazin" und hier im Buch tummeln sich Erlebnisse in Form von Reiseberichten der Leserschaft des Magazins. Das schlichte Cover trifft bei genauerem Hinsehen einen guten Teil der Offroad Erfahrung: Idylle, Abenteuer, Offroad, mal befahrbar, mal ist etwas mehr Aufwand nötig und immer wieder gibt es Belohnungen in Form von Aussicht und Erfahrung. Dank der unterschiedlichen Reiseberichte ist für Abwechslung gesorgt. Neue Orte, unterschiedliche Fahrzeuge, Witterung und evtl. auch bekannte Gesichter sind dabei.

Das Buch bietet euch 185 Seiten, abwechslungsreiche Berichte und Fotos. Im Text gibt es ab und an hervorgehobene Tipps. 

An einigen Textabschnitten befinden sich QR-Codes. Man kann meist durch Erwähnungen oder Links im Text erahnen, wohin die Codes führen, aber an den QR-Codes direkte steht der Link leider nicht ausgeschrieben. Auf den Fotos sieht man überwiegend Abschnitte der Landschaften, kurz die Fahrzeuge und auch mal Reisende. In den entsprechenden Abschnitten sieht man auch einzelne Aufnahmen von Ausrüstung. Ab und an sieht man eine besondere Situation, einen Aussichtspunkt, Personen oder Tiere im Bild und auch Illustrationen von Karten sind zu erblicken. Im groben dürfte die Art der Bebilderung in solchen Büchern bekannt sein. Sie geben Einblick, sind aber nicht z.B. in jedem Fahrzeug drin und gehen nicht ins Detail.    

 

Die Reiseberichte werden mit einem kleinen Steckbrief eingeleitet. Die Reisenden stellen sich kurz vor, erwähnen wie sie zum Offroad-Fahren gekommen sind, wo man die Reisenden im Internet findet, sowie Details zu Reisen und den Fahrzeugen. Hinzu kommen Ausschnitte grober Landkarten mit eingezeichneten Reiserouten. Am Ende der Berichte, in denen man u.a. von Sehenswürdigkeiten, interessanten Orten und Besonderheiten der Regionen hört, folgt ein Abschnitt "Wissenswertes", mit Punkten zum Budget, Reisezeit, Tankstellen, Wasser, Internet und mehr. Ggf. ist dort auch nützliche Literatur genannt. 

  • Die Reiseberichte und ein paar zusätzliche Abschnitte, bilden die Kapitel:  

Ausrüstung für Offroadreisen / Björn Eldracher 

Ein Überblick über relevante Dinge, wie u.a. Zweitschlüssel und Ersatzbatterien, Spanngurte, Camping und Verpflegung, Hygieneausrüstung und wichtige Dokumente. Wenn man schon mehrere Bücher des Themenbereichs der Pietsch-Verlagsgruppe gelesen hat, wird einem einiges davon bekannt vorkommen und Dinge, wie die wichtigsten Dokumente sind zwangsweise immer ähnlich oder gleich, aber somit hat man auch in diesem Buch einen guten Einstieg und kann sich daran orientieren. Der Abschnitt wird später im Buch noch mit den Kapiteln "Sinnvolles Werkzeug auf Reisen", "Reisevorbereitung Streckenplanung" und "Offroad-Navigation" ergänzt. 

 

Türkei on the rocks - Ein Winter-Abenteuer out of Europe / Madeleine Gebhardt 

Die Türkei verbindet man eher mit Sonne satt, aber es kann auch etwas kälter sein. Schnee sieht man im Bericht aber nur auf dem Vulkanberg Hasan Dağı. Von München aus, geht es Richtung Türkei und dort dann an der Küste und etwas im Inland entlang. Mit dabei ein "Mercedes Sprinter Hymer Grand Canyon S". Seen, Felsengräber, Ruinen vergangener Städte, Ballonfahrt und Vulkankrater. Man findet viele interessante Orte und vielleicht sind im Bericht ein paar Tipps mit dabei. Hilfreich ist u.a. der Tipp zum Heranfahren an Seen, bzw. Wasserreiche Stellen, da die Fahrzeuge ggf. etwas einsinken können. Am Ende des Berichts findet man noch eine Übersicht mit Wissenswerten Infos, so z.B. das die Tankstellendichte in der Türkei recht hoch ist. 

 

Schwer in Ordnung - Schwanger auf Roadtrip durch den Oman / Paul Royer

Oman musste ich erstmal nachlesen. Es ist ein Land auf der arabischen Halbinsel und grob gesagt, in der Nähe von Dubai. Entsprechend gibt es Wüsten, Sonne und Oasen. Im Bericht geht es mit einem Toyota Land Cruiser 4,5 vorbei an den prachtvollen Bauten. Dachzelt und Campingausrüstung sind mit dabei. Offroader sind in manchen Gegenden dort nicht selten, wie man liest und u.a. jugendliche heizen mit aufgemotzten Geländewagen durch die sandigen Küsten Abschnitte. Entspannen kann man aber trotzdem. Man liest etwas von einer umständlichen Anreise mit dem Flieger und Traumstrände. Auch hier wäre der Tipp aus dem vorherigen Bericht "Türkei on the rocks" hilfreich. Sand und Auto sind immer so eine Sache. Gebirgspässe, alte Festungsanlagen und die unterschiedliche Kultur laden zum Entdecken ein. Wie so eine Reise mit Schwangerschaft abläuft, ist etwas individuell und ein paar Erzählungen sind hier mit eingestreut.   

 

Der Grosse Fahrzeug-Check / Andreas Woithon

Fahrzeug mit Motor? Check. Ok, ich habe die Überschrift aus dem Augenwinkel gesehen und eigentlich steht dort "Fahrzeugcheck im Motorraum". Hier bekommt man einen kurzen Grundcheck aufgelistet, wobei man dafür im Groben schon die Bauteile und Positionen am Fahrzeug kennen sollte. Tipps und kurze Erklärungen sind mit dabei, allerdings sind nicht alle Bauteile / Positionen mit Fotos veranschaulicht. Der Abschnitt ist gut zusammengefasst, aber alles kann man so nicht abdecken. Wichtig ist, dass Ihr das Fahrzeug zumindest etwas kennt und vielleicht Fehlersuchen schon mal gesehen habt. Mein Tipp: schaut auch Werkstattberichte an. So lernt man z.B. auch nach losen Kabeln, kaputten Dichtungen und verschmutzten Filtern zu schauen. Eine grundsätzliche Nachkontrolle nach einem Werkstattbesuch ist auch nie verkehrt. 

 

Magisches Marokko / Berit Hüttinger 

Auf der Übersichtskarte sieht man die die Meerenge von Gibraltar und von da aus führt die Strecke durch Marokko und zurück. Genutzt wird ein Mercedes Benz LA710 Kurzhauber. Buchtipp: den LA710 kenne ich schon vom Buch "Mit dem Oldtimer durch Westafrika : Wüste. Voodoo. Viren. Federbruch." von Autorin / Autor: Berit Hüttinger / Andreas Helmberger. In diesem Reisebericht und auch in dem Buchtipp, erfährt man, dass es bei diesen Fahrzeugen immer etwas zu Schrauben gibt. Dafür freut man sich, wenn man unterwegs gleichgesinnte Reisende trifft, die ggf. sogar ähnliche oder gleiche Modelle fahren. Die Landschaft ist auch hier interessant und es wird von wechselnden Eindrücken berichtet. Im Buch sieht man Wüste, Lake Aguelmame Sidi Ali, städtisches Gebiet und einiges mehr. Unter einem Bild mit blauen Steinen steht: "Die meisten Touristen kommen aber wegen der blauen Steine des belgischen Künstlers Jean Vérame nach Tafraoute". Die bunten Steine wären für mich das Uninteressanteste an der Reise, aber dafür sind Begegnungen und auch das Kennenlernen Ihres Hundes Sidi spannende Reiseeinblicke. Etwas klischeehaft kommt dann noch eine Flussüberquerung. 

 

Auf Entdeckungsreise im faszinierenden Georgien / Björn Eldracher

Die vorherigen Berichte waren spannend und interessant, aber ich bin froh um die Regionale Abwechslung und etwas mehr grüne Landschaft. Knapp unterhalb von Russland, oberhalb der Türkei, Armenien und Aserbaidschan für eine Reiseroute durch Georgien. Im Steckbrief liest man von einer Papierlandkarte, was schon sympathisch wirkt. Gefahren wird ein Land Rover 110er mit Klappdach (ich hoffe "Landy" steht für Land Rover). Etwas Nebel, herbstliche Landschaften, die Prometheus-Höhle, Bergstraße, Wehrtürme aus vergangenen Zeiten und vieles mehr sind hier in etwas heimischerer Umgebung verbunden. Es sieht weniger warm aus, was mich erfreut. Regionale Küche, Schlamm und Abenteuer.  

 

Sinnvolles Werkzeug auf Reisen / Andreas Woithon

Fotos zeigen Werkzeuge und Werzeuglisten nennt die nötigsten Dinge. Leider sind die Werkzeuge in den Bildern nicht nummeriert und im Text zugeordnet. Werkzeugkasten, Elektroset und Werkzeug, Zusatzmaterial, Verbrauchsstoffe, Schläuche und Reifenset. Eine Grundausstattung sollte man schon dabeihaben, da man nicht überall, z.B. im Gelände oder in der Wüste an eine Werkstatt kommt. Auch das Budget und die Zeit für eine Werkstatt müssten mit eingeplant werden, wenn man sich nicht selbst helfen kann. Wenn man mit einem Fahrzeug liegen bleibt, kann es sein, dass man auch gute Stücke zu Fuß zur nächsten Ortschaft wandern muss, oder dass man gut Geld liegen lässt, für Abschlepper usw. Sich über Werkzeuge Gedanken zu machen und das Gewicht mit Priorität einzuplanen, ist daher ratsam. 

 

150-Liter-Diesel-Zusatztank zu verschenken / Thomas Girod

Mit einem umgebauten MAN 12-Tonnen-LKW, also einem Expeditionsmobil, geht es über Italien, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Malawi, Mosambik bis an die Spitze Südafrikas und auf der Rückfahrt dann über Namibia, Botswana, Simbabwe, Sambia, sowie von der Hinfahrt bekannte Orte zurück. Unter der Übersichtskarte finden sich weitere Details zum LKW. Straßen sind je nach Land nicht ideal und somit sind manche Fahrzeuge im Vorteil. Pannenfall, Staub und Kolonnenfahrt da entfernt ein Überfall stattgefunden hatte, sind mal ganz andere Themen. Der Trans-Afrika-Highway zwischen Moyale und Isiolo ist eine harte Strecke.  

 

Vom Pantanal bis zur Death Road - Eine Reise voller Wunder, Pannen und voller Windeln / Alexander Wollert

Paraguay, Bolivien und Peru mit Toyota HiAce Cruising Cabin High Roof 4wd. Ein Abenteuer mit Kind an Bord, Amazonas Dschungel und man fragt die Einheimischen nach Schlafplätze für die Familie. Manche Erlebnisse mit der Natur sind gerade für Kinder eine neue Welt, die man sonst nicht erleben würde. Schlaff- und Essgewohnheiten des Kinds sind eine Herausforderung auf der Reise. Auch hier sind die Begegnungen mit Einheimischen etwas gemischt, wobei es da nun darauf ankommt, ob die Polizisten in der Nacht wirklich echt waren oder nicht. Ausblicke, Landschaft, Tiere und Kultur, sowie dabei der krasse Unterschied vom Dschungel zu städtischen Gebieten sind eine Reise wert, aber Vorsicht ist in den Gebieten auch immer sehr angebracht. 

 

Reisevorbereitung Streckenplanung / Nicole Woithon-Dornseif

Grundlegende Tipps, zu dem was man ggf. nutzen und nach was man suchen solltet. GPS und Internet sind netter Luxus, aber es kann auch erforderlich sein, Reiseführer und Karten zu haben. Auch Lost Places und Übernachtungsplätze finden wird erwähnt, sowie Tipps aufgeführt. Es werden Punkte zur Streckenplanung aufgeführt, damit man u.a. die Beschaffenheit der Strecken im Blick hat.  

 

Welcome to Iran / Peter Wolf 

Reserverad und Fahrräder hängen hinten an einem MAN M90 12.192 und die Strecke führt durch den Iran, vorbei am schwarzen Meer und bis kurz vor Turkmenistan. Auch hier ist es wieder eine etwas sandigere und warme Umgebung. Hier werden mehrere Reisen erwähnt und der Camper stand eine Weile allein im Iran, bis die Reise dort fortgesetzt wurde. Eigentlich auch eine interessante Idee, Reisen in Etappen aufzuteilen und die Ausrüstung vor Ort zu lassen. Die Berichte im Buch sind von Leuten, die viel Zeit haben, aber wenn man wenig Zeit hat, kann man mit diesen kleinen Details auf neue Ideen kommen. Straßen, Wüsten, Steppe und Karawansereien. Letztere prägen sich wohl ein, da die häufig anzutreffen sind und viel präsenter wirken als andere Dinge. Mit einem LKW lernt man spätestens in den sandigen Regionen dann auch, dass man nicht jeder Fahrspur folgen sollte und ansonsten auf Hilfe angewiesen sein könnte. Gerade wenn es dann in Berglandschaften mit Flüssen geht, wirkt die Region aber wieder sehr interessant. Im Teil Wissenswertes erfährt man auch noch etwas zum Umgang mit Gastfreundschaft und solche Dinge sollte man sich je Reiseziel schon gut anschauen. 

 

Winterabenteuer in den USA - Unterwegs entlang der Panamericana / Caroline Zwetsloot

Stimmt eigentlich, man liest gar nicht so viel über USA-Reisen, aber hier erkundet man im Volkswagen T3 Syncro 1,6L TD JX einen Nationalpark in Utah, wobei die Reiseroute teile Kanadas, USA und Mexiko abdeckt. Im Steckbrief wird die Toilette als unverzichtbares Reiseutensil genannt. Eine Sache, die in vielen Büchern nur wenig Beachtung bekommt. Die Regionen haben alle Besonderheiten zu bieten, darunter auch Nationalparks und entsprechend weite und eindrucksvolle Landschaften. Das allerdings Off-Road-Trails während der Winterzeit in manchen Gebieten geschlossen sind, gehört zu den Erfahrungen, die man sammeln muss. Auf sowas kann man also auch achten, wenn man die Streckenplanung angeht. Nebenbei ist es keine gute Idee, gesperrte Strecken zu befahren, da u.a. in den Parks bestimmt jemand ein Auge darauf hat. Auch andere Routen, Aktivitäten usw. können im Angebot limitiert sein und manchmal muss man Glück haben, etwas machen zu können. Etwas Schnee am Gipfel der Angels Landing Wanderung im Zion-Nationalpark, Utah, bringt dann aber die Abkühlung und das Abenteuer, welches man vermutlich sucht. Flüsse im Canyon, etwas versteckte Vegetation und große Felsen, da ist auch spannendes dabei. 

 

Offroad-Navigation / Andreas Woithon

Manuell oder automatisch? und welche Hardware Vor- und Nachteile gibt es? Es werden verschiedene Fragen durchgegangen, darunter auch, was eine Offroad-Navigations-App können sollte. Dabei kann man auch ein paar Dinge ableiten, die man bei einer manuellen Navigation können sollte, wie z.B. Mittelpunkte / Punkte auf Karten markieren, Position bestimmen, Koordinaten lesen. Dinge wie verschiedene Navigationspunkte, Trackaufzeichnung und Karten in Navigations-Apps, sind weitere wichtige Punkte. Da ist schon viel Interessantes dabei und in den meisten Ländern ist auch alles digital möglich. Mir persönlich fehlt aber eine Erklärung von manuellen Karten, die jedoch den Rahmen des Buchs sprengen würden. Wenn Ihr Reisen wollt, lernt vorab zumindest grob, mit gedruckten Karten umzugehen. 

 

Fazit:

Es gibt bei Reiseberichten unterschiedliche Varianten, so z.B. durchgängigen Reiseberichte, oder eben die hier angewendete Sammlung von kleinen Reiseberichten, bzw. Auszügen größerer Berichte. Ein Vorteil, wenn Berichte so gesammelt werden, kann die Abwechslung sein. Jeder Reisebericht bringt eine Idee für neue Reiseziele und vielleicht bekommt man auch Lust auf ein vorgestelltes Fahrzeug. Der Nachteil ist allerdings der fehlende Tagesbericht einer Reise, oder Kleinigkeiten, da vermutlich eher Highlights erwähnt werden. Falls man jedoch selbst gerne Reisen möchte, bekommt man so Tipps und Ideen, ohne sich alles vorweg zu nehmen. Auch als Lesestoff ist das Buch geeignet, wenn man lieber kurze Einblicke, als lange Geschichten liest. Wenn euch ein Bericht gut gefällt, könnt Ihr auch gezielt nach Literatur oder Webauftritten der Autorinnen oder Autoren suchen.

Sehnsucht nach Patagonien

Eine Motorradreise zum schönsten Ende dieser Welt

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Sehnsucht nach Patagonien ; ISBN: 978-3-613-04594-1
Sehnsucht nach Patagonien ; ISBN: 978-3-613-04594-1

Sehnsucht nach Patagonien : Eine Motorradreise zum schönsten Ende dieser Welt

Michael Schröder

Motorbuch-Verlag

239 Seiten; zahlreiche Fotos (ca. 450 Bilder)

ISBN: 978-3-613-04594-1 ; 49,90€. Erschienen: 10/2023

 

Das Buch ist im besonderen Maße interessant, da Michael Schröder zum zweiten Mal in Patagonien und wiederholt in der Region unterwegs ist. Auch ist Michael Schröder Redakteur der Zeitschrift Motor Klassik und seine Reise hat einen Zeitraum von drei Monaten mit 16000 Kilometern. D.h. die mitgeführte Ausrüstung, das Motorrad und die Erfahrung sind ein unschätzbarer Wert, wenn man sich für eine ähnliche Reisen wappnen möchte. Selbst mit der Erfahrung läuft nicht alles glatt, wie man im Buch erfährt Den Hauptteil machen aber die spannenden Eindrücke der Landschaft aus, die Reiselust, die geweckt wird und der Anblick des Motorrads der Marke BMW, welches meist in den Bilder zu sehen ist. 

Sehnsucht nach Patagonien: Bevor das Buch startet, sieht man eine kleine Karte mit einer roten Linie, die auf eine Rundreise durch Chile und Argentinien, entlang der Küste und am breitesten Stück durchs Land hindeutet. Das Buch hat 15 Kapitel und 239 Seiten. Es geht um das Motorrad, die mitgeführte Ausrüstung, die Regionen und um Begegnungen. Ein paar QR-Codes im Buch, verweisen auf kleine Filmsequenzen.

 

Damals und heute: 1989/1990 mit einer BMW R80 G/S durch Patagonien, zu zweit auf einer Maschine und man hat es einfach gemacht, mit mehr Abenteuer als heute. Auch 1993 und 2001 gehen erneut Touren in die Regionen los und boten sogar einen Blick auf einen Vulkanausbruch in der Atacama-Wüste. Da waren dann eine BMW R 1100 GS und eine BMW F 650 GS mit dabei. Es waren andere Zeiten und ein paar Fotos begleiten den Rückblick. Mit 60 Jahren geht es dann noch mal auf Tour und da hat sich sicherlich einiges verändert, jedoch liest man schnell auch von Begegnungen mit alten Motoradmodellen oder Oldtimern auf der Tour, was für alle Hoffnung macht, die bereits eine altgediente Maschine haben.

 

Das Motorrad sieht schon schick aus:

  • BMW R 1250 GS
  • Umbauten in Kooperation mit Touratech: u.a. Fahrwerk und Schutz für gefährdete Teile. Koffersystem. Beispielsweise wird das Motorrad auch für Flussdurchquerungen fit gemacht. Ein kleiner Abschnitt führt grob durch die Umbauten.

Die Ausrüstung:

Null bis 40°C: aus diversen Dokumentationen, von Reiseberichten und ggf. aus eigener Erfahrung, kennt man die Temperaturschwankungen in gewissen Gebieten, sowie Wind und Regen. Es kann alles dabei sein und auch mal etwas extremer werden. Ein verhältnismäßig kleiner Abschnitt führt die verschiedenen Elemente der Ausrüstung auf und ein Foto zeigt die komplette Ausstattung, ausgebreitet vor dem Motorrad. Die kleinen Tipps, wie separate Benzinkanister, oder sich vorab über Werkstätte am Reiseziel zu informieren, sind immer nützlich. 

 

Der Abschied und der Aufbruch sind etwas schwer, aber danach folgen atemberaubende Reisemomente, wunderschöne Landschaften, Nostalgie und urige Gegenden. Mal ist man auf Straßen und mal auf Schotterpisten unterwegs. Es werden Begegnungen mit anderen Reisenden gemacht und man trifft sich spätestens an Orten, an denen es schön ist. Alleine, so steht es im Buch, ist man selten. Im Bild sieht man dazu eine doppelseitige Ansicht einer Eiswand auf Wasser, eingerahmt von Bergen. Klein im Buch, vermutlich gigantisch, wenn man „davor“ steht.

 

In Stuttgart startet die Reise per Flugzeug, während das Motorrad bereites per Sammelcontainer über Meer transportiert wurde. So steht das Motorrad einsatzbereit vor Ort und man muss es nur noch beim dortigen Zoll auslösen. Wenn man das Buch von Anfang bis Ende liest, lernt man ein paar wichtige Dinge zur Einfuhr und Ein- und Ausreise. Etwas Zeit zum Akklimatisieren sollte man sich auch nehmen, aber dann kann die Reise auch schon losgehen. Das unterschiedliche Terrain ist gerade zu Beginn, mit ungewohnt beladener Maschine interessant und man sollte geübt sein, das Motorrad wieder aufzurichten, wenn es z.B. beim Wenden auf Schotter zu Boden geht. Im Buch Reihen sich nun Großaufnahmen und kleinere Fotos aneinander, zusammen mit Eindrücken der Reise. Die Fotos sind voller Abwechslung, mit Wasser, Wald, Steppe und Bergen. Gerade die Blicke auf die Berge sind faszinierend. Immer wieder ist das Motorrad im Bild, so zum Beispiel, wenn es mal wieder von asphaltieren Straßen auf Schotterwege umschwenkt. Auch finden sich Fotos von Reisebekanntschaften, Werkstätten und Übernachtungsunterkünften, oder vom Zelt. Ein paar einzelne Fotos von Städten sind auch mit dabei, wie z.B. von Buenos Aires, nur um dann wieder auf meist unveränderte Natur in Nationalparks zu treffen. 

 

Der Reisebericht liest sich entspannt und man bekommt zusätzliche Infos, die man aus den Bildern nicht ableiten kann. Sonnige Fotos einer Kapelle auf 3300 Höhenmetern erzählen nicht, dass sich ein Gewitter in den Bergen zusammenbraute und Michael Schröder sich direkt mit der Isomatte in der Kapelle einquartiert hat. Anschließend folgten ein heftiges Gewitter und Regen. Ob die Kapelle da nur ein glücklicher Zufall war? 

  • Es sind die Bilder und die Kleinigkeiten im Buch, die zur Motorradreise einladen, Tipps und Ziele geben. Auch nachdenklich kann man beim Betrachten werden und die Texte geben das Tempo der Reise vor.

Auch wenn man auf so einer Reise selten allein zu sein scheint, liest man des Öfteren, dass Straßen und Gegenden das Gefühl vom alleine unterwegs sein vermitteln. Wenn der eine Grenzübergang geschlossen hat, ist die Straße dahin auch komplett leer. Wie man an den Fotos sieht und auch an einigen Stellen liest, bleibt man aber nicht allein, sondern bekommt ab und an Weggefährten und findet sich an ähnlichen Zielen wieder. Ein Treffen an einer Schutzhütte für Bergsteiger, an der Laguna Verde, sieht gemütlich aus und auch Bergsteiger Adam Bieleck sitzt da mit am Tisch. Am Morgen steigt man aus dem Zelt und steht direkt vor einer wundervollen Aussicht. Je nach Reiseroute, muss man mit unterschiedlichen Witterungen, langen Strecken und auch Höhenmetern rechnen. Wenn die Maschine das mitmacht, hat mindestens der Mensch u.a. mit Höhenmetern zu kämpfen und auch die beladene Maschine muss man führen können. Noch spannender wird es z.B. elf Tage vor der Ausreise: da landet Michael Schröder bei der PDI (Policía De Investigaciones De Chile), dann beim Hauptzollamt und als Gesetzesbrecher wird es schwerer, aber da sind auch im kurzen Text schon etliche Tipps enthalten, die man u.a. zwischen den Zeilen lesen kann. Wie ich zu Anfang schon schrieb, sind die Tipps die man bekommt oder sich ableiten kann, interessant und darum sind Reisebereichte immer einen Blick wert.

 

Fazit:

Ein schönes Buch mit sehr vielen Bildern. Es sind die Landschaften und die Straßen, die man zu sehen bekommt. Wie es vor Ort sonst so aussieht, muss man schon selbst erkunden. Der Reisebericht, der die Bilder einrahmt, rundet alles ab. Kurz gesagt, geht es um Abenteuer, Landschaft, Mensch und Maschine. Treffpunkte, die auf der Route zum Anhalten eingeladen haben und die Begegnungen, sowie die kleinen Details der Erlebnisse, machen Sehnsucht nach Patagonien.

 

Das Buch animiert bestimmt auch zum Nachfahren, da die Route Regenwälder, aktive Vulkane, Gletscher, Gebirgszüge und Steppenlandschaften zu bieten hat. Man kann sogar bis nach Ushuaia kommen, die südlichste Stadt der Welt. Das Buch war auch nicht das erstmal, dass ich vom Charme Patagoniens gehört habe. Viele haben Patagonien als Reiseziel zumindest auf der Wunschliste. 


Bildquelle: paul-pietsch-verlage.de

Info: In diesem Bereich sind Preise angegeben, da Bücher an die Buchpreisbindung gebunden sind.

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Lebensmittel für euch probiert: hier findet Ihr eine umfangreiche Sammlung an Produkttests & Rezensionen, die gerade auch im Bereich der Lebensmittel angesiedelt sind. #Schokolade, Kekse, Chips oder herzhafte Gerichte, aber auch Rezensionen zu Büchern und Spielen sind hier versammelt. Spannend & hilfreich, wenn man nicht alles selbst kaufen muss. 

 

Es gibt so viel zu entdecken, gerade auch wenn man sich mal genauer auf dem Markt umschaut und vieles bekommt man auch gar nicht mit. Genau aus diesem Grund ist es schön, wenn es Informationsseiten gibt, auf denen man sich umschauen kann. Im Internet findet Ihr zahlreiche ähnliche Angebote, die ebenfalls Produkte probieren. Wenn Ihr bei mir nicht fündige werden solltet, lohnt sich eine Suche im Internet auf jeden Fall.  




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Auf Fotos sind Serviervorschläge zu sehen.

 

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