Mit Autos und anderen Kraftfahrzeugen kenne ich mich nicht aus, aber die Autorinnen und Autoren der Bücher schon. Die Bücher sind interessant und machen Lust darauf, sich hinters Steuer zu setzen. 

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Lada Niva

Die Gelände-Legende

Lada Niva - Die Gelände-Legende ; ISBN: 978-3-613-04317-6 ; *1
Lada Niva - Die Gelände-Legende ; ISBN: 978-3-613-04317-6 ; *1

Titel: Lada Niva - Die Gelände-Legende

Autor: Alexander Franc Storz

96 Seiten (115 Bilder im Buch)

Motorbuch Verlag [Pietsch Verlag]

Das Buch erscheint 05/2021 und kostet 12,95€.

ISBN: 978-3-613-04317-6

 

Das Buch und viele weitere, findet Ihr auf der Verlagsseite.

 

Lada ist im westlichen Europa vermutlich nicht ganz so bekannt. Ich kannte die Marke zwar, aber wusste zum Beispiel nicht, dass es die Marke noch aktiv gibt. Wer das Auto nicht mehr von damals kennt, der erinnert sich vielleicht an TopGear (Folge 104. Series 12, Episode 6) und vielleicht noch andere Folgen? Allerdings war es dabei vermutlich ein anderes Modell des Lada und es wäre interessant, wie ein Niva dabei ausgesehen hätte. Im Buch geht es aber speziell um den Lada Niva, dem Geländewagen aus dem Hause Lada.  


Das Buch hat auf den fast 96 Seiten und eine Einteilung in 3 Kapitel und eine Seite technische Daten am Ende. Kapitel 1 "Ein Auto mit langer Amtszeit", Kapitel 2 "Ein neues Genre: Der Lada Niva" und Kapitel 3 "Ein Russe erobert die Welt". 

 

 

Im Buch sieht man zahlreiche Farb- und Schwarzweißaufnahmen, Werbeanzeigen von damals und eine Begleitung aus kurzen Textpassagen und Bildunterschriften. Die Farbfotos und die Schwarzweißbilder halten sich gut in der Waage, bzw. sind es überwiegend Farbfotos. Das Buch macht einen guten Eindruck.

 

Im Buch geht es von Tag 1 bis heute des Lada Niva, dabei historisch, soziologisch und etwas um die Technik. Im Buch kommt direkt der Hinweis, dass es kein Reparaturhandbuch ist, denn das gibt es separat als Publikation. Das Buch ist mehr ein Überblick über die Historie des Niva.  

 

Es fängt mit einem interessanten Vorwort an. Lada (AvtoVAZ) kommt aus der Zeit der Sowjetunion, produziert in Togliattigrad (Toljatti) und der erste Niva kam 1977 vom Stapel. Weiter geht es historisch bis heute, dabei eben auch mit der Reihe "Niva". Das Lada ein paar Schwächen hatte, ist fast allgemein bekannt und die Marke hatte und hat vermutlich immer noch ein Imageproblem als billig Auto, aber es hat sich dennoch gut verkauft. Es mag zumindest damals leicht gerostet sein, wenn man es nicht pflegt, aber war dafür auch einfacher in der Wartung. Es war für die russische Seite, was zumindest mein Eindruck ist, vergleichbar mit Volkswagen, eben als Auto fürs Volk und die allgemeine Motorisierung. 

Der Niva ist ein Teil dieser Motorisierung und war ein Fahrzeug mit "vernünftige Straßenqualität". Dieser Geländewagen hat eine selbsttragende Karosserie, eine "vernünftige Straßenqualität" und war dazu noch preiswert, laut Buch. Zumindest spätere Modelle hatten auch 4x4 Allradantrieb. Der Niva wird seit 2019 offiziell nicht mehr nach Europa exportiert, wobei es nicht um das Modell von 1977 geht, sondern Weiterentwicklungen, zumindest gehe ich davon mal aus. Das Auto sieht auf den ersten Bildern recht gut aus, fast egal welches Modell des Niva, wie eben ein Geländewagen. 

 

 

Westliche Händler peppten die Optik des Fahrzeuges etwas auf und machten es salonfähig (Beispielbild im Buch z.B. von 2010 mit einem Niva in Safari Optik).

 

Das Auto hatte seine Hauptabnehmer vermutlich in der Sowjetunion, da dort nicht alle Straßen so gut waren und im Westen war es für diverse Berufszweige sehr interessant. Förstern, Almbauern, Land- und Tierärzte hatten damit ein geländegängiges Fortbewegungsmittel. Ganz frühe Lada Modelle waren auch schon in der DDR im Einsatz. Beispiele aus dem Buch: Niva in der Schweiz, mit Transportvorrichtung für Milchkannen (von Bergbauernhöfen ins Tal) oder Niva in den Niederlanden als Cabriolets. Bei der DDR als Volkspolizei Auto. In Modellen als Pickup sieht es auch gut aus, 

 

Im Buch gibt es z.B. einen Vergleich von 6 Geländefahrzeugen von 1980 als Übersicht aus der Fachpresse von damals. Wenn man sich das so anschaut, aus dem nicht viel aussagenden Infos des Auszuges aus der Presse, hat der Lada locker mit den anderen großen westlichen Marken mitgehalten und war vielleicht situationsbedingt sogar besser.  


Das Buch arbeitet viel mit Bildern, d.h. eigentlich hat fast jede Seite 1 - 3 Bilder drauf und das überwiegend in Farbe aber auch ein paar schwarz-weiß Bilder. Der Text ist dann drum herum oder als Bildunterschriften. Es ist damit definitiv nicht zu viel erschlagender Text und dafür ein schöner Überblick über die Modelle, inklusive eine paar alte Werbeanzeige. Man sieht z.B. mit den Werbeanzeigen die regulären Modelle, aber im Buch sind auch Sondermodelle (z.B. Lada Marsh-1 von PSA Bronto mit fetten Ballon Reifen oder auch ein Ambulanz Modell mit Ballon Reifen) und auch ein Bild einer 2021 Version, die wirklich ganz gut aussieht. Von der Optik ist das 2021 Konzept Bild einem modernen Land Rover ähnlich.  

 

Auf einer der ersten Seiten sieht man ein schönes Beispiel, mit einem Bild von den Anfängen und daneben steht ein Lada von 2011 und der sieht so aus, wie jedes andere Auto auf dem aktuellen Automarkt. Die Ursprünge sehen aus heutiger Sicht etwas kantig aus, aber auch irgendwie vertraut, denn früher war noch nicht alles so stark abgerundet und im Buch sind auch überwiegend die alten Modelle abgebildet, aber es gibt z.B. auch ein 2006 Rally Fahrzeug und z.B. ein Facelift von 2009 und ein Facelift des 2020 Modell mit dem Lada Niva Travel, was aber kein Westeuropa-Export ist. Man erfährt vom Niva als Chevrolet Niva und Joint-Venture mit General Motors und man erfährt, warum Lada kurzzeitig die Rechte am Namen Niva verlor, aber nun 2020 wieder mit Lada Logo im modernen Werk weiterläuft. Manche der Modelle im Buch sehen schon schick aus, so als Geländewagen. Die modernen Fahrzeuge gefallen mir persönlich allerdings nicht. Ich mag die Autos lieber kantig.  

In den Texten erfährt man interessantes vom Werk, etwas von Importeuren und dem Niva in der Welt sowie einiges über verschiedene Modelle, wobei halt hauptsächlich Modelle des Niva. Es geht um die Vermarktung, das Image und Aspekte wie Wartung und Nutzung des NIva. Es ist einfache Technik im Ursprung, die funktional und überschaubar war und nun den Sprung in die Moderne gemacht hat. Es hat das Flair (ich würde dennoch “den Flair” schreiben) von Autos, an denen man noch selbst werkeln konnte. Das war früher halt so toll, wenn ein Auto mal liegen blieb, konnte jeder mit nur etwas Ahnung, schnell etwas reparieren. Einfach aber zweckmäßig und nicht so viel Elektronik. Technische Daten der Modelle, Vor- und Nachteile sowie grob ein paar Aspekte zur Ausstattung runden die Informationen ab. .

Im Text findet man immer wieder technische Daten und Anmerkungen zur Ausstattung. Dabei haben einzelne Modelle hier und da ihre Besonderheiten und mit den Jahren verändern sich auch, z.B. die PS Zahlen usw. Am Ende des Buchs, also im einseitigen Abschnitt, gibt es eine Seite der technischen Daten mit einer tabellarische Übersicht zur Reihe 1600, 1.7 i, 1.9 Diesel und Fora 1.8 i (= Niva lang, viertürig). 

 

Eine komplette technische Übersicht des Niva wäre noch etwas interessantes, ist allerdings nicht im Buch enthalten. Enthalten ist aber z.B. eine Zeichnung des Motors eines alten Modelles. 


Fazit:

Ein interessanter Zweig von LADA und für Sammler und Liebhaber etwas Interessantes. Es geht im Wesentlichen um die Geschichte, bzw. die Historie des Lada Niva. Mir war Lada gar nicht mit so einer Auswahl bewusst und da bringt dieses Buch doch einige neue Erkenntnisse. Das Buch ist schön bebildert und gibt einen tollen visuellen Überblick, den man so im Alltag gar nicht bekommen kann. Die Textpassagen sind nett eingestreut und informativ, aber es liegt eine höhere Gewichtung auf den Bildern. Das Buch wirkt damit nicht erschlagend, sondern zum Stöbern einladend. Im Buch fehlt mir etwas die detaillierte technische Ansicht der Modelle, oder zumindest ein paar Modelle hätte gerne komplett technische beschrieben werden können. Es ist durchaus interessant die Bilder der Fahrzeuge zu sehen und die gefallen mir ganz gut. Ich war auch nie ein wirklicher Fan der heute gerne runden Autos. Lada ist teils bekannt, teils nicht, aber letzteres kann man zumindest für den Lada Niva mit diesem Buch ändern. Nicht nur für Autoliebhaber interessant, aber vermutlich doch eher mit der Zielgruppe bei den Sammlern und Lada Liebhabern.    


Bau's Dir selbst

Expeditionsfahrzeuge, Wohnmobile und Vans selbst ausbauen

Bau's Dir selbst ; ISBN: 978-3-613-50898-9 ; *1
Bau's Dir selbst ; ISBN: 978-3-613-50898-9 ; *1

Titel: Bau's Dir selbst - Expeditionsfahrzeuge, Wohnmobile und Vans selbst ausbauen

Autor: Michael Blömeke

317 Seiten (600 Bilder)

Pietsch Verlag

Das Buch erscheint 10/2020 und kostet 39.90€.

ISBN: 978-3-613-50898-9

 

Das Buch und viele weitere, findet Ihr auf der Verlagsseite.

 

Eine Idee haben ist gut, eine Idee umsetzen noch besser, aber man muss dafür nicht von 0 Anfangen, sondern kann auf Wissen aufbauen. Das Buch bietet einen Rundblick und punktuell auch fortgeschrittenes Wissen. Expeditionsfahrzeuge, Wohnmobile und Vans, womit man sich beschäftigen möchte und was es dabei zu beachten gibt und wie man die Planung zum selbst ausbauen angeht, wird im Buch besprochen. 

 


Das Buch hat 317 Seiten und eine Einteilung in 8 Kapitel + Einleitung.

Es ist ein Buch, das mit Text und Bild durch die Umbauten führt, die der Autor an seinen Fahrzeugen vorgenommen hat. Dabei geht es um praxisnahe Tipps, Ideen und Lösungen. Auch werden ein paar Werkzeuge vorgestellt. Das Buch hat allerdings natürlich nur einen kleinen Teil des Themas angerissen, den es gibt so viel mehr dazu, darum wird am Ende des Buchs auch die Anmerkung gemacht, man soll doch zusätzlich auf WomoSelbstAusbauen.com vorbeischauen.  

 

Mit Seite 12-15 wird man in einer Einleitung begrüßt. Wie der Autor vom Outdoorshop-Betreiber zum Weltreisenden wurde und welche Fahrzeuge er dafür nutzte und nutzt ist hier das Thema. Dabei kann man auch schon was nützliches, wie die Idee eines GPS-Kurses mitnehmen. Ab Seite 16-30 folgt ein Überblick über die Fahrzeuge des Autors, vom ersten bis zum vierten, wobei es das dritte zweimal gibt, den eins davon war ein Segelboot.

 

In der Einleitung werden vorgestellt: ein Toyota Land Cruiser mit Hubdachkabine, ein SCAM - teilintegriertes Expeditionsmobil mit Allrad [auf dem Fahrzeug steht allerdings SEAM], ein Mercedes Benz Sprinter mit Kastenwagenausbau, dann ein Abstecher auf See mit einem Segelboot und schließlich die Nummer vier, ein Magirus-Deutz-Welt-reisemobil mit Allradantrieb. Im Buch werden je Kapitel verschiedene Umbauten gezeigt, dabei anhand der Fahrzeuge.   

Man liest schon heraus, dass es mit Restauration und Bastelarbeiten zu tun hat, man dafür die Affinität oder Motivation haben sollte und es eine Menge Spaß machen kann. Es sind quasi Projekte, die im Ergebnis zu Abenteuern führen. Am Anfang, am Beispiel des Land Cruisers sieht man auch einen wichtigen Aspekt, der bei Reisen nicht vernachlässigt werden sollte. Der Autor hat den Land Cruiser, wenn ich es nicht falsch verstanden habe, quasi von Grund auf selbst restauriert und die Technik lernt man erst dadurch. Auch die anderen Fahrzeuge hat er, den darum geht es im Buch, zum Großteil selbst aus- und umgebaut. Wenn man mit einem Fahrzeug unterwegs ist, z.B. in der Wüste oder sonst wo, dann muss man sich helfen können. Ein hochmodernes Fahrzeug hilft einem nichts, wenn man es nicht notdürftig reparieren kann oder in einfacheren Ländern, keine Werkstatt da ist. Nicht ohne Grund, nutzen viele Abenteurer, sehr bekannte Marken-Fahrzeuge und gerne älter Modelle, die einfacher sind. Dazu kommen zahlreiche Eigenkonstruktionen und Spaß an der Sache.  

 

Man erfährt bereits am Anfang hier und da ein paar Informationen über die Projekte der Autos, dabei kann man ein paar Vorteil, Nachteile und Anregungen entnehmen. Tipps zu Baustoffen (Thema Leichtbauweise), zu verschiedenen anderen Themen und wesentliche Dinge zum Thema LKW, die man beachten sollte, sind mit dabei. 

 

Man hat also die einfacher zugänglichen PKW und Vans und dann die komplexeren, für diverse Situationen besser geeigneten LKW. Wie man auch im Buch sieht und was vielen machen, ist die Nutzung von ausgesondertem Einsatze und Militärfahrzeugen, damit bekommt ihr preiswerte z.B. LKW, die man etwas restaurieren muss, die aber ggf. schon Spezialtechnik an Bord haben und sehr cool sind.  

 


Die Kapitel

Jedes Kapitel hat eine Vielzahl an Unterkapiteln und deckt so im groben viele Themen ab. Es sind je Unterkapitel aber nur einzelne Abschnitte oder Seiten, die Aspekte ansprechen und aufzeigen was beachtet werden muss. Das ist interessant, aber ganz klar, wenn man sich schon komplett auf alles festgelegt hat, dann braucht man dieses gemischte Werk eher nicht, aber wenn man sich erst informiert, sich noch Gedanken zur Umsetzung, zur Planung und zur Fahrzeugwahl macht, dann hat man hier eine schöne, praxisnahe Grundlage.  

  1. Fahrzeugwahl
  2. Planung
  3. Komponenten
  4. Ausbau
  5. Stromversorgung
  6. Wasserversorgung
  7. Gasanlage und Standheizung
  8. Akkurat arbeiten

Was soll das Fahrzeug können, was muss man z.B. bei der Planung  berücksichtigen? Zuladungen, Wohnseiten, Material, Winterfest? Anforderungen der Mitreisenden. Es geht um Bauarten der Fahrzeugbasis, Kastenwagen, Bus oder Van, Kofferaufbau und es gibt eine Grobe Checkliste “Fahrzeug Wahl”, sowie z.B. Gewichtsklassen 3,5 und 7,5 (+) Tonnen mit einer kurzen Übersicht was dabei ok ist und was man beachten muss, z.B. Maut, Höchstgeschwindigkeiten, Parkverbote usw.  Damit hat man eine Grundlage zur Orientierung. Weiter geht es mit der Planung und dem Ausbau.


So geht es beispielsweise um die Simulation von Platzverhältnissen und Innenraumplanung. Für die Planung der Räume und Möbel wird dabei speziell auf die Umsetzung mit der Software Open Office eingegangen. Für Open Office ist dazu ein größerer Abschnitt mit Planungsbeispiel und Tastenkürzel dabei. Auch werden Planungsfehler resümiert, was durchaus interessant ist. Ein Tipp von mir, denkt einfach bei Elektronik, bei Gas- und bei Wasserinstallationen immer über den "Worst-Case" nach. Es geht um Einbaugeräte, Kosten und Gewichtskalkulation, Baumaterialien, Werkzeuge und weitere Technikaspekte. Es werden verschieden Grundsätzliche Werkzeuge vorgestellt, die man beim Ausbau durchaus benötigt. Einen gewissen Teil davon hat man vermutlich definitiv zu Hause, einen Teil eher nicht. Neben ein paar Schritten zum Möbelbau bzw. Einbau von Möbeln gibt es auch zur Gasanlage, Dusch, WC, Kühlschrank, Standheizung und Stromversorgung Tipps und Beispiele.  

Selbst wenn man schon ein Fahrzeug ausgewählt und auch schon Ideen für die Einrichtung hat, kann man aus dem Buch noch Tipps und Anregungen herausholen.   

 

Für manche Bereiche z.B. die Elektronik, gibt es neben der Planung auch Nennungen von Firmen, die der Autor genutzt hat, um Lösungen umzusetzen. Nicht jeder möchte z.B. die Verkabelung selber machen, denn das kann komplex sein und Probleme verursachen, wie auch in einem Beispiel im Buch gezeigt wird.   

Fazit:

Grundsätzlich hat man hier ein schönes Buch zum Einstieg und zur Planung eines Projektes. Es gibt einen guten ersten Überblick und auch schon fortgeschrittenes zu verschiedenen Themen.

Das Buch kann aber z.B. für die Auswahl von Fahrzeugen nicht weiter ins Detail gehen, gibt aber einen Überblick mit hilfreichen Tipps. Bei den Aus- und Umbauten ist es durch die Beispiele gut veranschaulicht, aber natürlich damit dennoch eher ein allgemeines Beispiel zur Technik. Solche Lösungen sind so weit immer recht individuell. Auch in dem Bereich gibt es sicherlich viele weitere Ideen, aber im Buch ist es eine Auswahl aus der Praxis, bzw. dem, was der Autor ausprobiert hat. Vermutlich würde man eine ähnliche Entwicklung selbstständig durchlaufen und kann diese nun mit dem Buch etwas abkürzen und direkt optimieren.  Es ist kein Buch, über das man diverse Einrichtungsideen gezeigt bekommt, sondern halt eine Auswahl aus den 4 Fahrzeugen des Autors und aus denen dann einzelne Beispiele zu verschiedenen Bereichen. 

 

Die Zielgruppe dürfte bei allen liegen, die etwas selbst bauen und Camping oder Abenteuer im Outdoor Bereich erleben möchten. Man muss Zeit und Geld in so ein Projekt investieren, kann sich damit aber auch einen Traum verwirklichen. Mit dem Buch kann man sicherlich den ein oder anderen möglichen Fehler umgehen und sich die Projekte erleichtern. Generell gefällt mir das Buch. Ob etwas Grundsätzliches fehlt, kann ich nicht sagen, da ich selbst noch kein Auto umgebaut habe. Sicherlich könnte man manchen Abschnitt noch detaillierter Ausarbeiten, aber das würde dann auch nur Situationsbedingt etwas bringen, da man ja theoretisch viel selber macht und je Fahrzeug anpasst. 

Würde ich sowas machen, (was leider nicht geht, da ich keinen Führerschein machen möchte), wäre meine erste Wahl ein LKW mit Militär-Shelter wie auf Seite 64 ein Magirus-Deutz 170D11 mit LAK-II-Shelter oder auf Seite 65 ein MAN KAT mit Shelter, die im Buch als Beispiele für Aufbauten gezeigt werden.  

Oder, was nichts mit dem Buch zu tun hat, dieses Fahrzeug wäre eine Idee. Wenn ich Geld und Führerschein hätte, wäre ich für ein Rheinmetall Defence Survivor R 4x4, ein schickes Fahrzeug und daraus könnte man auch ein cooles Outdoor-Fahrzeug machen, nur ggf. etwas zu schwer, aber cool. 

 

Meine Tipps [evtl. auch im Buch, aber ich habe es teils nur quergelesen]: Immer an Fahrzeugpläne mit den Positionen der Batterien denken, für Rettungsdienste. Hinweise für Gasflaschen anbringen (aber so das es nicht mit Gesetzen in Konflikt kommt). Evtl. sind Boote auch interessant, für Möbel und Wellensicherheit, auch beim Schaukeln von Fahrzeugen.  


*1] [Werbung] Das vorgestellte Buch wurde kostenlos vom Pietsch Verlag (Paul-Pietsch-Verlage ; u.a. Motorbuch Verlag) zur Verfügung gestellt. 

Bildquelle: paul-pietsch-verlage.de
Andere Bilder aus meiner privaten Bild Sammlung. 

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