Auf dieser Seite findet Ihr eine Übersicht der verschiedenen Hersteller, von denen ich bereits Schokolade probiert habe. Vereinzelnd findet sich darunter auch mal ein Produkte ohne Schokoladen, aber nur da man diese z.B. bei den Pralinen vermuten würde.
Egal ob im Supermarkt gekauft, aus der Confiserie geholt oder in der heimischen Küche selbst kreiert, Schokolade ist ein sehr leckeres Genussmittel. Über die letzten Jahre hinweg, habe ich zahlreiche Schokoladenkreationen probiert und darüber berichtet. Die Beiträge decken inzwischen eine gute Anzahl an internationalen Produkten ab und bieten einen Einstieg in den Mark der Schokoladenprodukte.
Dieses Verzeichnis bietet eine strukturierte Sammlung von Schokoladenmarken aus aller Welt.
Von bekannten Klassikern bis zu kleineren Herstellern, von internationalen Marken bis zu regionalen Spezialitäten: Die alphabetische Übersicht erleichtert das Stöbern, Vergleichen und
Entdecken. Viele Marken führen zudem eigene Submarken oder Produktlinien, die hier ebenfalls aufgeführt oder verlinkt sind. Die integrierte Suche hilft dabei, gezielt nach Marken,
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Land: folgt
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Betrachtet man die Firmengeschichten großer Konzerne der Schokoladenindustrien, stellt man fest, viele sind aus kleinen Konditoreien oder vergleichbaren Gewerben entstanden. Deren Eigentümerinnen oder Eigentümer haben in vergangenen Zeiten mühevoll alles aufgebaut und aus vielen der kleinen Geschäften sind dann über viele Jahrzehnte große Unternehmen geworden. Heutzutage scheint es für Gründerinnen und Gründer schwieriger geworden zu sein, aber auch in den neueren Zeiten sind einige Unternehmen entstanden. Zwar war früher der Markt selbstverständlich noch leerer und damit war es auch einfacher etwas Neues darzubieten, dennoch kommen auch heute noch sehr gute neue Waren auf den Markt.
Der Klassiker ist die Form der Schokoladentafel, egal in welcher Form und egal welche Geschmacksrichtung. Wenn es keine Tafel sein soll, gibt es Pralinen. Pralinen sind die gefüllten Schätze der Süßwaren. Wer es lieber kompakter mag, kann Schokoladenriegel genießen. Schicht für Schicht lecker! Für die Vielfalt sorgen dann noch leckere Hohlfiguren, Dragees und diverse Formen schokoladiger Leckereien. Langweilig wird es mit Schokolade nie. Interessant sind auch Ersatzprodukte, die "Schokolade" ähnlich aber doch ganz anders darstellen.
Um Schokolade in der Vielfalt zu erfassen, die uns der Markt bietet, braucht man durchaus etwas Ausdauer und Leidenschaft. Die Anzahl der Hersteller und der Variationen sind zwar nicht endlos, aber auch nicht gerade klein. Zu Beginn mag man sich vielleicht mit einer Handvoll Hersteller begnügen, aber spätestens, wenn ein Produkt heraussticht, fragt man sich doch, was kann es sonst noch geben? So erkundet man die wundervolle Welt der Endprodukte, die mit Kakao anfangen. Es ist dabei für den Anfang gar nicht wichtig, ob man sich har genau mit der Produktion auskennt oder die feinen Unterschiede der Kakaosorten kennt, sondern es bedarf einer gesunden Neugierde.
Erst mit einer gewissen Anzahl an probierten Schokoladen, wird es leichter Unterschiede festzustellen und vergleiche zu ziehen. Jetzt kann man sich auf den Geschmack fokussieren, auf Sorten oder auch auf Facetten wie bei Weinverkostungen. Mir geht es allerdings meist um eine einfache Beschreibung des Geschmacks und ganz edel oder elegant muss es beim Naschen nicht immer sein.
Ein guter Anfang - mit einer Auswahl verschiedener Hersteller beginnen.
Möchte man die Vielfalt der angebotenen Produkte kennenlernen, sollte man ggf. nicht von Qualitätsstufen sprechen, könnte aber auch in Richtung Reinheit oder Zutaten-Sorgfalt gehen. Schokolade jeder Preisklasse, egal ob mit wenigen oder vielen Gütesiegeln, kann eine vergleichsweise oder nur auf sich bezogene gute oder den Umständen entsprechende Qualität haben. Dabei gibt es natürlich noch den feinen Unterschied der Zutatenqualität, des Vergleichs zwischen den Endprodukten und die durchschnittliche und die persönlichen Geschmacksempfindungen.
Wie man nun Schokolade probiert, ist vielleicht eine Überlegung, wie bei Wein oder Käse. Man braucht die Schokolade pur und möchte den Geschmack nicht verfälschen, oder man möchte in vollen Zügen genießen und mit anderen Zutaten das Aroma positiv ablenken. Man isst z.B. keine Schokolade zu Wein, damit der Wein sein Aroma behält, aber wenn einem die Kombination besser schmeckt, ist das auch vollkommen legitim. Man kann auch über stimmige Kombinationen die Qualität für den entsprechenden Umstand festlegen.
Generell wird es aber eher so sein, dass man Schokolade pur probieren möchte, daher empfiehlt sich vermutlich auch Wasser und neutrales Brot, um den Mund nach einem Stück wieder zu neutralisieren. Schnell geht das Neutralisieren nebenbei nicht, da Schokolade durch die teils cremige Konsistenz gar nicht so einfach wieder aus dem Mundraum und von den Geschmacksnerven verschwindet. Manch eine Schokolade hält sich mit den Aromen fast schon hartnäckig im Mundraum, spätestens wenn besondere Zutaten mit dabei sind, wie Orangenöl oder bestimmte Nuss-Kombinationen. Auch bittere Schokolade kann den Mundraum und vor allem die Geschmacksnerven eine gute Zeit beschäftigen.
Es empfiehlt sich die Schokolade langsam zu genießen. Es gibt aber auch Ausnahmen. Nicht jede Schokolade verhält sich gleich. Es gibt Schokoladen die je nach Empfindung, bei schnellem oder langsamem Verzehr ganz anders wirken und unterschiedliche Aromen entfalten. Dennoch ist meist das banale, schnelle zerkauen und runterschlucken von Schokoladen keine ideal Verzehrweise.
Eine Möglichkeit zu probieren, die ich gerne anwende, ist es den Mund auf die Schokolade vorzubereiten. Natürlich mach ich das nicht immer so aufwendig, aber so würde es gehen. Man spült den Mund mit Wasser und falls man kein neutrales Gefühl im Mund hat, ist man ein Stück einfaches, helles und geschmackloses Brot. Auch danach spült man mit Wasser nach. Jetzt nimmt man ein ganz kleines Stück der Schokolade und zerkaut es. Danach spült man wieder mit Wasser. Erst im Anschluss nimmt man ein ganzes Stück der gewünschten Schokolade und lässt dieses im Mund zergehen und probiert alle Aromen und Facetten aufzufangen und zu erkennen. Es kann mitunter mehrere Stücke der Schokolade erfordern, um alle Aromen auszumachen. Auch die Temperatur spielt eine Rolle, daher kann man auch einen Unterschied bei gekühlter und ungekühlter Schokolade ausmachen.
Beispielsweise wenn eine Schokolade mit Pfeffer oder Chili versetzt ist, schmeckt es scharf, sofern scharf als Geschmack gezählt wird. Gibt man dem ganzen mehr Zeit und geht mit Bedacht an die Schokolade heran, so kann man meist fruchtige und blumige Noten, sowie feine Abstufungen in der Schärfe feststellen. Bei der ganz einfachen Schokolade, mit absichtlich gering gehaltenen Aromen und Facetten, kann man aber auch nicht viel hineininterpretieren und etwas zügiger naschen. Wer sich damit beschäftig, kann noch viel mehr aus Kakao-Art und Gehalt herausschmecken, aber das hat mich persönlich nie interessiert. Hauptsache es schmeckt.
Schokolade im Sommer
Sommer, Sonne, Sonnenschein, da passt keine Schokolade rein - oder?
Im Sommer reagiert Schokolade besonders empfindlich auf Wärme. Zunächst bleibt sie zwar in Form, wird aber weich und klebrig. Steigen die Temperaturen weiter, beginnt sie zu schmelzen – manchmal sogar schon in der Verpackung. Unter bestimmten Bedingungen kann Schokolade jedoch auch ohne sichtbares Schmelzen einen grauen Schleier entwickeln. Dabei handelt es sich um sogenannten Fettreif: Fett wandert an die Oberfläche und kristallisiert dort aus, ein Effekt, der auch bei älteren Tafeln auftreten kann.
Um Hitzeproblemen vorzubeugen, lässt sich Schokolade gut an kühlen Orten, im Kühlschrank oder unterwegs in einer Kühlbox lagern. Allerdings bergen starke Temperaturwechsel ein eigenes Risiko: Wenn kalte Schokolade in eine warme Umgebung kommt, bildet sich Kondenswasser. Dieses löst Zucker an der Oberfläche, der anschließend als heller, körniger Belag wieder auskristallisiert – sogenannter Zuckerreif. Beide Effekte sind harmlos, verändern aber das Aussehen und manchmal auch die Textur. Temperaturschwankungen sollten daher möglichst vermieden werden. Vor dem Verzehr lohnt es sich außerdem, die Schokolade wieder auf Genuss-Temperatur kommen zu lassen, damit sich die Aromen vollständig entfalten.
Hitze kann Schokolade also auf verschiedene Weise beeinflussen: Sie kann schmelzen und ihre Form verlieren, oder ihre Bestandteile können sich trennen und als Fett- oder Zuckerreif sichtbar werden. Der typische graue Schleier ist dabei am häufigsten, ein deutlich weißer Belag kommt nur bei bestimmten Sorten vor. Oft treten mehrere Effekte gleichzeitig auf, doch am Ende zeigt sich meist ein einheitliches, charakteristisches Erscheinungsbild.
Einige Hersteller liefern keine Schokolade in den heißen Sommermonaten.
Schokolade könnte schmelzen. Bei manchen Firmen betrifft dies aber auch nur einzelne Produkte und schnell wird ein Marketingelement dahinter vermutet. Spätestens wenn mehrere große Händler keine Einzelpersonen mehr beleifern, ist es aber ein Temperaturproblem. Liefern an Großhändler geht mit Kühllastern, aber Privatpersonen bekommen Waren ungekühlt, mit längeren Lieferzeiten, was ein Problem darstellt. Keiner weiß, wie lange Pakete in einem Zustellfahrzeug, oder Transportlaster in der Hitze lagern.
Egal welcher Einfluss von Wärme auf Schokolade trifft, es kann leider immer der Geschmack oder die Textur darunter leiden. Manchmal merkt man es gar nicht so stark, aber meistens mindestens leicht. Verzehren kann man die Schokolade dennoch problemlos, aber um es rein rechtlich zu betrachten, erkundigt Ihr euch bitte vorher beim Hersteller, ob die Schokolade noch ok ist.
Der Klassiker ist z.B. die Tafel Schokolade, geschmolzen auf dem Armaturenbrett des Autos. Jetzt kann man die Packung leicht aufschneiden und hat Schokoladencreme oder man steckt die Tafel in den Kühl- oder Gefrierschrank und lässt es wieder fest werden. Beides kann ganz gut schmecken und wenn man nun nicht die perfekte, hochwertige Schokolade hat, macht es auch nichts. Am lustigsten waren mal Kekse mit Panda-Gesichtern, die einen Boden aus Schokolade hatten. Die Packung kam aus Japan und war dort im Geschäft wohl zu warm gelagert gewesen. Die Schokolade war leicht angeschmolzen und am Ende hatte ich eine große Kugel aus Panda-Keksen.
Tipp - langsamer Schokolade naschen: Stücke einfrieren und dann langsamer genießen.
Dinge die Glücklich machen: Schokolade!
Das Genussmittel schlechthin und vor allem in Deutschland sehr beliebt. Egal ob Schokoladentafel, Schokoladenriegel, Pralinen oder andere Leckereien, kaum eine Süßigkeit hat einen so guten Ruf in Sachen Geschmack, auch wenn die Zutaten nicht direkt förderlich für die Gesundheit sind. Letzteres ist auch ein Punkt, der zusammen mit anderen Faktoren einen merklichen Umschwung bei Konsum und dann auch beim Absatz verursacht. Eine gesündere Lebensweise der Bevölkerung hat natürlich Auswirkungen. Aber insgesamt bleibt Schokolade absolut beliebt und lecker!
Statistik: Beliebtheit von Schokolade
Statistiken die z.B. über STATISTA zugänglich sind, zeigen die Beliebtheit von Schokolade doch sehr gut auf. So gibt es beispielsweise die Statistik “Pro-Kopf-Absatz von Schokoladenwaren in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2023 (in Kilogramm)”. In der Statistik sieht man von 2010 an einen leichten Anstieg bis zum Höhepunkt 2013/2014 und dann einen leichten Rückgang von 2015-2017 auf den Stand zurück von 2010, sowie dann von 2018 bis voraussichtlich 2023 auf einen Wert etwas darunter. Die Unterschiede sind allerdings erstaunlich minimal und die Schwankung umfasst im höchsten Unterschied von z.B. 2018 zu 2014 nur 0,3kg pro Kopf. Der Pro-Kopf-Umsatz liegt dabei durchgehend gut über 8kg. Statista.
Quelle: (20. September, 2019). Pro-Kopf-Absatz von Schokoladenwaren in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2023* (in Kilogramm) [Graph]. In Statista. Zugriff am 28. März 2020, von https://de-statista-com.zu.idm.oclc.org/statistik/daten/studie/72632/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-schokoladenwaren-in-deutschland/
Konsum von Schokolade
Etwas genauer wird es dann mit der Umfrage in Deutschland zum Konsum von Schokolade bis 2019. “Anzahl der Personen in Deutschland, die innerhalb der letzten 14 Tage Tafelschokolade gekauft haben, von 2015 bis 2019 (in Millionen). Eine sehr interessante Statistik und “in Millionen” zeigt schon woran wir sind, aber hier sieht man auch deutlich eine Veränderung. Ob die Änderungen am Umschwung der Ernährung oder der Kosten liegen? Von 2015 bis 2019 geht es stetig langsam bergab, zwar verhältnismäßig langsam, da wir uns in Millionenbereichen bewegen, aber doch bereits sichtbar. Qualitative Schokolade wird sich aber gut halten, da Kakao viele gute Eigenschaften hat und die Mischung zu Schokolade einfach unwiderstehlich lecker ist. Gerade die extrem große Auswahl macht Schokolade so vielseitig und Abwechslungsreich. Süß oder richtig bitter, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Quelle: IfD Allensbach. (11. Juli, 2019). Anzahl der Personen in Deutschland, die innerhalb der letzten 14 Tage Tafelschokolade gekauft haben, von 2015 bis 2019 (in Millionen) [Graph]. In Statista. Zugriff am 28. März 2020, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173658/umfrage/lebensmittel-schokoladenkonsum-der-bevoelkerung/
Wein und Schokolade, passt das überhaupt zusammen?
Fast jeder kennt es zumindest vom Hören. Alkoholische Getränke und Schokolade, bei denen man die facettenreichen Aromen im Zusammenspiel ergänzen möchte. Dabei ist u.a. Wein sehr beliebt, aber auch z.B. Whisky oder Rum, jedoch gehen die Meinungen dazu auseinander. Dabei geht es nicht in erster Linie um Schnapspralinen, sondern um die Kombination von regulären Schokoladenprodukten und dazu ein entsprechendes Getränk. Meist pendelt es sich im Genuss ein. Ein leckeres Produkt wird ergänzt. Wenn man allerdings ein Produkt, egal ob z.B. Wein, Schokolade oder Whisky, als Spitzenklasse einstuft, wird man eher nicht dessen Aroma durch die Mischung mit anderen Dingen zerstören wollen. Möchte man genießen oder eine bestimmte Geschmackskombination erhalten, ist die Mischung jedem selbst überlassen.
Schokolade passt z.B. zu Wein, Whisky, Rum, aber auch zu Käse, Schinken oder salzigem Gebäck. Auch Früchte oder Gewürze harmonieren mit Schokolade. Bei den Wein- oder Whiskykennern, die edle Tropfen probieren, ist es aber eher ein Tabu. Bei sehr guter Schokolade kann man es fast ähnlich halten. Wenn man bedenkt, wie faszinierend manch edle Sorte schmeckt und was für eine Vielfalt an Aromen auf die Zunge kommen, ist schnell klar - eine Mischung wäre nicht gut.
Das klingt nebenbei fast albern, wenn man die ganz preiswerte Schokolade nascht, selbst manch teure Schokolade hat die Vielfalt der Aromen nicht, aber es gibt durchaus Hersteller, die eine wundervolle Produktreihe hinbekommen. Das soll nun auch nicht negativ auf preiswerte Schokolade bezogen sein, ich selbst esse immer wieder einfache Tafeln, aber man merkt eben auch definitiv den Unterschied und der ist gewaltig.
Da ich keinen Wein trinke und auch andere alkoholische Produkte eher nur als Medizin, kann ich zu guten Kombinationen leider nicht viel sagen. Pur finde ich die Meiji The Chocolate Reihe ganz interessant. Ebenfalls pur, aber ggf. auch in Kombination, ist die Lindt Schokolade ab 70% oder 80% Kakao angenehm kräftig und aromatisch. Gerade die 99% schmeckt mir sehr gut, aber z.B. im Vergleich mit der Schokolade von Meiji fehlt hier etwas die vielfallt der Aromen, was sich aber ggf. mit hellen Aromen von alkoholischen Produkten auffüllen lässt. So starke Schokoladen sind allerdings Unsinn für feine Produkte, deren Aromen dann überdeckt werden, also z.B. Wein.
Auch Raw-Schokolade ist eher zu säuerliche, oder zu herb, um eine gute Kombination zu ermöglichen, wobei im Mundraum zurückbleibende Noten etwas Potential haben könnten.
Schokoladentafeln falschrum in den Verpackungen?
Ihr fragt euch, was ich meine? Nun, bei vielen Verpackungen öffnet man Tafeln an der Sollstelle und erblickt den Boden der Tafel. Erwarten würde man eher die Oberseite, aber dafür müsste man nun die Packung komplett entfernen und die Tafel umdrehen. Natürlich kann man die Packungen auch willkürlich öffnen und so die richtige Seite oben haben, aber warum ist das nicht immer direkt so?
Den meisten wird dies nicht weiter auffallen und es stört auch nicht, aber es wundert mich schon seit langem. Einige wenige Hersteller haben es richtig, aber in meiner Erinnerung an diverse Verpackungen, ist es meist nicht der Fall gewesen. Die Oberseiten der Tafeln sind immer wieder nett verziert (z.B. bei Sarotti) und zum Abbrechen kann man dort die Tafeleinteilung sehen, aber am Boden sieht man halt nicht viel.
Wann ergibt diese Ausrichtung Sinn?
Wann ergibt diese Ausrichtung weniger Sinn, zumindest auf den ersten Blick?
Anhand der Vor- und Nachteile sieht man schon, es ist eigentlich vollkommen egal und vermutlich einfach der Produktionsanlage und der Entnahme der Tafeln aus den Formen geschuldet, oder etwas Ähnlichem. Manch ein Hersteller hat aber auch Produkte im Sortiment, die richtigrum aufgehen und so einen viel hochwertigeren und schicken Eindruck hinterlassen. Dazu zählen ggf. auch die Tafeln, die in silberner Folie eingeschweißt sind, da man die eh aufreißen muss. Richtig machen es damit beispielsweise die Look Reihe von Fujiya oder Hachez, wenn man die Folien mitzählt. Auch Pralinen und pralinenähnliche Produkte sind meist richtig zum Öffnen in der Verpackung. Unentschieden geht es aus, wenn man wie bei Ritter Sport einen Knick in der Verpackung erwartet und man die ganze Tafel anders hält, wobei man auch hier eher die Unterseite der Tafel zu sehen bekommt.
Fazit:
Die Ausrichtung der Tafel spielt für den Verzehr keine große Rolle, aber eine Tafel die richtig ausgerichtet ist macht einen viel hochwertigeren Eindruck. Zum Anbieten ist es schöner, ebenso wie zum Betrachten der Verzierungen in manchen Oberflächen. Generell ist es die bessere Variante, wenn die Ausrichtung angepasst ist, aber man hält es auch mit den regulären Verpackungen aus. Vielleicht mache ich und machen andere die Verpackungen auch einfach nur falsch auf und haben noch nicht den genialen Trick herausgefunden?
Wissen was drin ist: selbstgemachte Schokolade in den Fokus neugieriger Naschkatzen.
Mit Kindern zusammen spannende Sorten kreieren oder kleine Geschenke für die liebsten erstellen, ist damit in ausgefallen süßer Art möglich. Dieses Hobby bietet viele Möglichkeiten für interessante Geschmackskompositionen.
Die Varianten:
Selber herstellen kann man Schokolade zum Beispiel aus Kakaobutter, Kakaopulver, Milchpulver und flüssigen Süßungsmitteln verschiedener Art. Auch kann man wohl Milchpulver durch Mandelmehl ersetzen.
Einfacher geht es mit der Basis aus vorgefertigter Schokolade, also die kleinen Schokostücke zum Schmelzen im Wasserbad. Im ersten Moment möchte man meist nur eigene Zutaten ausprobieren und nicht gleich eine Schokolade komplett neu erfinden. Lust auf ganze Salzbrezeln, Salzstangen, Gummibärchen oder Schinken in der Schokolade? Kein Problem, wenn man es selber macht und man kann dann sogar die Menge bestimmen. Voll toll!
Die Schokoladenmasse wird dann in eine gewünschte Form gefüllt und nach Belieben gefüllt oder dekoriert. Füllungen sind dabei aber zeitaufwendiger als z.B. Toppings.
Suchen könnt Ihr nach Schokolade oder Kuvertüre zum Schmelzen, oder auch "Pralinen Kuvertüre". Fragt dazu doch einfach mal bei einer Confiserie oder sucht im Internet nach Anbietern. Es gibt erstaunlich viele Confiserien.
Meist sind Tropfen, also kleine runde Schokoladenteilchen, die aussehen wie Tupfen oder Punkte, aber gerne als Tropfen bezeichnet werden. Ab und an werden diese auch als "Callets" bezeichnet, was allerdings eine Marke ist und zu “Callebaut” gehört. Auch Kuvertüre Callets oder Schokoladen Callets genannt.
Preislich bleibt man beim Selbermachen eher im gehobeneren Bereich und wird keine preiswerte Tafel aus dem Supermarkt unterbieten können. Mit Versandkosten konnte ich auf die schnelle einen Preis von ca. 13€-15€ pro Kg Schokoladetropfen im offensichtlichen Onlinehandel finden. Es gibt aber auch die Markenwaren für 10€ je Kg, sobald man ohne Versandkosten bestellen kann. Wer viel verarbeiten will, könnte mit Werksverkäufen oder Großbestellungen gut beraten sein. Ohne Versandkosten wäre man z.B. ca. bei 1€ bis 1,50€ pro 100g und dann kommen noch Zutaten hinzu. Am Ende wird man vermutlich zwischen 1,50€ und 2€ je Tafel liegen, nach oben sind aber keine Grenzen gesetzt.
Wenn man die Preissteigerungen in den Supermärkten bedenkt, liegt man dort bei einigen Tafel inzwischen auch bei gut 1,30€. Einfachere sind bei 0,50€-0,90€ und nach oben sind natürlich auch keine Grenzen.
Am besten geht es mit Schokolade, die eine gewisse Qualität hat, also euren Ansprüchen entspricht und sich verarbeiten lässt. Bereits gefüllt Schokoladen, also Pralinen und ähnliches, eignen sich nicht. Meist sind es kleine Schokoladentropfe die speziell dafür von den Großen Herstellern angeboten werden, oder aber ihr probiert fertige Schokolade aus, die man einfach erneut einschmilzt. Im Ergebnis ist dann die Schokolade nach dem Auskühlen wieder fest, wobei Schokolade mit weniger Kakaobutter am Ende fester wird. Im ungefähren könnte man von dunkel (fest) nach hell (weich) gehen.
Nun könnt Ihr die Angaben vom Hersteller befolgen oder selbst etwas mit Temperatur und Dauer experimentieren. Empfohlen wird ein Schmelzbehälter, indem die Schokolade so ca. 40-45°C erreicht und schmilzt. Sind erstmal ein paar der Stücke geschmolzen, läuft es zügig. Danach wird die Temperatur auf ca. 30° reduziert und weitere Schokoladenstücke hinzugeben, damit es dadurch vorsichtig abkühlt. Diese Stücke sollten bereits langsamer schmelzen. Dieser Vorgang soll brüchige Schokolade vermeiden, was besonders bei Figuren und Pralinen wichtiger wird.
Ein Thermometer ist dafür eigentlich unverzichtbar, damit z.B. der Glanz erhalten bleibt. Zum einfachen Naschen geht es aber auch ohne, aber macht es nicht zu heiß! Während des Schmelzens wird die Schokolade durchgehend gerührt. Das Ergebnis sollte leicht zähflüssige bzw. angedickte Schokolade sein. Ich habe der Schokolade ca. 1 TL Kokosöl beigemischt, was ein gutes Ergebnis erzielt hat (Kokosöl scheint der Optik bei falschen Temperaturen gut zu tun).
Tipp: Achtet auf die Angaben der Hersteller: Schmelztemperatur, Kristallisationstemperatur, Arbeitstemperatur.
Die Sorten aus dunkler, heller oder weißer Schokolade bereits im Wasserbad zu mischen, habe ich nicht ausprobiert. Hier würde es sich womöglich empfehlen eine Schokolade in der Basis bereits selbst herzustellen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, dabei am besten das Gefäß überm Wasserbad hängen lassen und nicht direkt ins Wasser stellen. Es darf zudem kein Wasser an die Schokolade kommen.
Ein Schmelzbehälter wird hier aber bevorzugt, nur wird man diesen zum einfachen Ausprobieren nicht extra erwerben. Ein Thermometer für die passende Temperatur ist da schon eher eine Überlegung wert. Was habe ich ohne Thermometer gemacht? Ich habe es einfach ohne ausprobiert und es geht, aber wird nicht perfekt. Der Schokolade fehlt bei der falschen Temperatur der Glanz. Einmal habe ich den Glanz hinbekommen, ohne Thermometer. Ohne geht es aber auch.
Dazu Wasser im Wasserkocher kochen. Jetzt kann man probieren, die Temperatur langsam anzupassen oder macht es direkt heiß fürs Wasserbad. Das Wasser habe ich in einen Kochtopf gegeben. Dann habe ich eine dünne Schale, die u.a. für sowas gedacht ist und sich leicht erwärmt, auf den Topf aufgelegt und ein paar Schoko-Tropfen hineingeben. Die Stücke schmelzen. Was die passende Temperatur ist, steht auf den Verpackungen der Schokolade, nur ist das ohne Thermometer schwer zu treffen. Unter stetigem Rühren ist dann die erste Menge geschmolzen und angenehm cremig und leicht flüssig. Dann habe ich den Rest der Schoko-Tropfen hinzugegeben und es damit abgekühlt. Das war alles bestimmt nicht perfekt, aber im Ergebnis für mich, beim ersten Versuch und ohne Thermometer ziemlich gut. Bei einem Versuch habe ich eine etwas glänzende Oberfläche hinbekommen.
Die Form wird mit geschmolzener Schokolade befüllt. Entweder schichtweise, mit Zutaten für eine Füllung oder komplett. Achtet darauf, dass die Form gerade steht und so auch z.B. in den Kühlschrank oder auf einen Tisch gestellt werden kann. Hebt Ihr die Form mit der Hand an, verschiebt sich evtl. die Schokolade, daher macht vorher eine Unterlage drunter.
Idee: Form hauchdünn mit weißer Schokolade auspinseln und dann mit dunkler Schokolade auffüllen.
Tipp: Macht hohe Formen nur halb voll, dann ist die spätere Tafel dünn und hat einen guten Geschmack. Für die passende Konsistenz, braucht es eine gewisse Dicke. Schaut auf ca. 80 bis 100g pro Tafel.
Wenn Ihr Schichten mit verschiedenen Schokoladensorten haben wollt, sodass diese sich deutlich voneinander abgrenzen und nicht verlaufen, lasst immer eine Schicht etwas erkalten und fest werden, bevor Ihr die nächste draufgebt. Ggf. lösen sich die Schichten allerdings im Mund leichter voneinander. Damit lassen sich tolle optische Effekte erzielen.
Form Ausfetten? Nicht zwingend notwendig. Am Anfang habe ich es mit Kokosöl gemacht, aber das kann Flecken auf der fertigen Schokolade geben. Bei Silikonformen, die Flach sind, braucht man es eher nicht. Man darf es gar nicht sehen, sonst ist es schon zu viel. Macht Ihr etwas zu viel Fett in die Form, seht Ihr das Fett auf der Schokolade. Hier kann man es ggf. auch wie beim Kuchen machen und auf die Fett Schicht noch Semmelbrösel, bzw. doch lieber gemahlenes Knäckebrot oder Zwieback aufstreuen. Knäckebrot + Schokolade ist auch ein genialer Geschmack.
Das fertige Ergebnis muss nun fest werden, dazu kommt alles in den Kühlschrank. Welche Temperatur richtig ist, weiß ich leider nicht, aber die regulären Einstellungen dürften meist passen und keinen feststellbaren negativen Einfluss haben.
Die Schokolade, Zartbitter und auch Vollmilch, hat einen guten Biss, sieht gut aus, zergeht cremig im Mund und hat ein gutes Aroma. Die Schokoladen erlauben auch feine Zutaten als Ergänzung und lassen Platz für Aromen. Je nach Marke, hier also z.B. die Callets, können nach ein paar Stücken etwas süß werden. Insgesamt ist es im Ergebnis aber wie gewünscht und richtig gut geworden.
Haltbarkeit: Je nach Kakaoanteil der Schokolade und bei den Eigenkreationen auch noch abhängig von den zusätzlichen Zutaten, ist die Haltbarkeit unterschiedlich. Bitterschokolade soll haltbarer sein als Milchschokolade. Weiße Schokolade ist etwas weniger lange haltbar. Bei den Handelsüblichen Schokoladen bewegt sich das meist in Zeiträumen von 1-2 Jahren (z.B. eine Milchschokolade mit Haselnüssen aus dem Supermarkt war beim Kauf mit 2 Jahren Mindesthaltbarkeit ausgewiesen). Selbstgemachtes hat spätestens durch die extra Zutaten ggf. eine deutlich kürzere Haltbarkeit. Besonders bei nicht trockenem Gebäck, frischeren Früchten oder Fleisch sollte man nicht zu lange mit dem Verzehr warten. Ein Hinweis kann z.B. die Verzehrangabe auf den Verpackungen von Zutaten sein. Denkt aber auch daran, dass selbstgemachte Schokolade nicht so Steril verarbeitet wird, wie in Fabriken und ggf. extra Zutaten fehlen, die haltbar machen. Länger als ein paar Wochen habe ich die fertigen Schokoladentafeln noch nicht aufbewahrt.
[Werbung durch Namensnennung] BRüSLi Müsli: Für eine Tafel habe ich ein Topping aus Brüsli Müsli aus Brot der Sorte Beere-Nuss-Zimt verwendet. Schokoladiges & fruchtiges Knuspermüsli aus Brot. BRüSLi wird aus nicht verkauftem Brot hergestellt. Hergestellt in Österreich. #Granola Nachhaltig & #vegan #Knuspermüsli. In die Schokolade habe ich eine feine Prise Speisesalz und einen Hauch Lebkuchengewürz gemischt. Die Schokolade duftet mild und dank des Topping auch mild zimtig.
Mit dem Topping aus Brüsli hat man nun zuerst einen leichten Zimt-Duft, dann einen Hauch Zimt und es knuspert etwas. Danach kommt die Schokolade, eher weich und ein Hauch der Cranberrys aus dem Brüsli Müsli. Dann hat man einen feinen Hauch vom Salz und entfernt evtl. einen Hauch vom Lebkuchengewürz, was die Schokolade etwas hervorhebt und wie gewünscht, dezent die schokoladenen Aromen verändert und harmonisch nach vorne holt.
Drei weitere Varianten:
Die Toppings waren alle gut. Kakao-Nibs sind wie immer lecker und knusprig. Die Brezeln passen super zu Schokolade und dem extra salzigen. Der Schinken ist richtig gut, sollte aber besser würziger sein. Insgesamt sehr lecker.
Zuckergehalt:
Die Ergebnisse sind eine Kombination aus der verwendeten Schokolade und den weiteren Zutaten. Am besten misst Ihr die Menge an Schokolade ab, die Ihr verwendet und die Menge der einzelnen Zutaten. Die Zuckerwerte je 100g könnte Ihr dann von den Verpackungen der einzelnen Zutaten entnehmen.
Ideen zum Einmischen in die Schokolade: Feines Speisesalz oder Meersalz, Zitronenzucker, Rumzucker, Chilipulver oder Kräuter
Ideen für den Belag der Schokoladenkreationen: Kandierte Früchte, Puffreis und gepuffter Dinkel / Weizen, Müsli, Salzstangen, Salz Brezeln, Zuckerstreusel oder –Perlen. Bratkartoffeln, geräucherter Schinken, Kakao-Nibs, Kaffeebohnensplitter oder Schokolinsen, Erdnuss-Dragees, Minz-Bonbon Stücke, Knäckebrot-Pulver, Feigen Streifen, Käse Würfel ; Schokolade mit Zimt + Ursalz & Amaranth + Kakao Nibs, Gewürze aus der Küche.
